Oh, du mein geliebtes Sandwich, ich freue mich so sehr auf dich. Der heutige Tag ist bislang streng und nervenaufreibend gewesen, mein Magen ist leer, ich bin so hungrig. Ich freue mich auf deine saftigen Gurken, oh, wie liebe ich sie. Einen Biss hinein in diese knackigen Dinger, und ich fühle mich gerade wieder frisch. Und deinen Käse, deinen Bündner Bergkäse, den du eingeklemmt hast. Oh, wie liebe ich ihn, diesen Geschmack, diese Würze, und dann noch den Senf auf beiden Innenseiten des Brotes. Und dein Brot, oh, dieses gesunde und feine Brot, das noch nichts von seinem edlen Geschmack der Backstube verloren hat, wie herrlich es sich kauen lässt. Oh, du mein geliebtes Sandwich, ich kann es kaum erwarten, dich in die Hand zu nehmen, in dich hineinzubeissen und dich zu verschlingen, dich zu verzehren, dich zu zerkleinern und dann dich in meinem Magen mit meinen Säften zu zersetzen, damit du schön und gut verdaut wirst. Oh, du mein geliebtes Sandwich, leider muss ich dir mitteilen, dass du schon bald Vergangenheit sein wirst. Spätestens nach dem nächsten längeren Toilettengang.
Ich irre Tage durch das taumelnde Gelände
des unrunden Pulses,
durch ein Auf und Nieder ohne Takt,
wo Unrast wie dürres Laub
an meinen inneren Wänden schabt
und Glaubenssätze, [ ... ]
Es ist das Rundumuns, das oftmals uns bestimmt.
Egal dabei warum und auch zu welcher Zeit.
Einzig als Kind erscheint selbst Kleines uns so weit.
So vieles was für uns dabei doch [ ... ]
Wo er sich durch die Schichten fraß, entstand ein Riss – aber kein zerstörerischer. Es war ein feiner, seidener Spalt, eine Lücke zwischen dem, was gewesen war, [ ... ]
Dopamin-Schmetterling
Bunte Tragflächen fliegen über Tränen und Träumen.
Erinnerungen in Licht getaucht verlieren in der Traumwelt ihre Lebensfarbe.
Fliegen, bloß fliegen, bloß nicht das [ ... ]
Der erste Mensch mit einem Lächeln.
Er hat sich gesagt:
"Ich bin Pleite! Habe keine
Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne
Freunde. Ohne Ansehen. Ohne
Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und
ohne jeden [ ... ]