Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld sieht. Als ich wieder mit meinem alten Hund spazieren ging, liefen wir gemächlich unsere Strecken.
Plötzlich schlug der Hund an und wollte in einigem Abstand eine weiße Katze verjagen. Ich hielt meine Leine fester und ging den Weg weiter. Seltsam, diese Katze bewegte sich überhaupt nicht von der Stelle, obwohl sie den Hund hätte sehen müssen. Wir kamen immer näher an den weißen Fleck heran, und plötzlich war mein Erstaunen groß: Es war keine Katze, sondern eine weiße Plastiktüte, die so verknautscht auf dem Gehsteig lag, dass sie der Phantasie freien Lauf lassen konnte.
Aber ich war gleichzeitig beruhigt, denn -mein Hund und ich, wir konnten wohl beide nicht mehr so gut in die Weite blicken.
Ich irre Tage durch das taumelnde Gelände
des unrunden Pulses,
durch ein Auf und Nieder ohne Takt,
wo Unrast wie dürres Laub
an meinen inneren Wänden schabt
und Glaubenssätze, [ ... ]
Es ist das Rundumuns, das oftmals uns bestimmt.
Egal dabei warum und auch zu welcher Zeit.
Einzig als Kind erscheint selbst Kleines uns so weit.
So vieles was für uns dabei doch [ ... ]
Wo er sich durch die Schichten fraß, entstand ein Riss – aber kein zerstörerischer. Es war ein feiner, seidener Spalt, eine Lücke zwischen dem, was gewesen war, [ ... ]
Dopamin-Schmetterling
Bunte Tragflächen fliegen über Tränen und Träumen.
Erinnerungen in Licht getaucht verlieren in der Traumwelt ihre Lebensfarbe.
Fliegen, bloß fliegen, bloß nicht das [ ... ]
Der erste Mensch mit einem Lächeln.
Er hat sich gesagt:
"Ich bin Pleite! Habe keine
Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne
Freunde. Ohne Ansehen. Ohne
Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und
ohne jeden [ ... ]