Ich knallte die Badezimmertür hinter mir zu, lehnte mich mit dem Rücken dagegen und schloss meine Augen. Ich schob meine Hand in meine Hose und packte fest zu, so wie sie es gestern Abend getan hatte. Rhythmisch begann ich meine Hüfte ruckartig nach vorne zu stoßen. Am liebsten wäre ich sofort wieder raus gestürmt und hätte sie gepackt, auf den Bauch gedreht, ihren festen Hintern gepackt und zu mir randgezogen. Ich wette sie liebt es von hinten. Hart und brutal, so wie gestern. Worauf wartest du? Geh wieder raus. Sie will es doch auch. Sie bettelt ja geradezu danach.
Meine Hand in meiner Hose schloss sich fester. Nur noch ein oder zwei Mal, dann bin ich soweit. Ich stieß meine Hüfte wieder ruckartig nach vorne. Doller! Noch doller! Nochmal! So wie gestern. Du geiles Luder. Ich schloss die Augen und tausend Bilder von gestern Abend schossen mir durch den Kopf. Das genügte. Jetzt! Jetzt! Nur noch einmal. Der letzte Stoß brachte mir endlich meine ersehnte Erlösung. Im letzten Moment schaffte ich es gerade noch rechtzeitig meine Boxershorts weit genug herunterzuziehen, damit meine Hose sauber blieb. Nachdem mein Körper aufhörte zu zucken öffnete ich meine Augen und schaute auf den Badezimmerboden. Was für eine Sauerei! Ich schnappte mir die Klopapierrolle.
Langsam kam ich wieder zur Besinnung.
Was zum Teufel machst du da eigentlich? Reiß dich zusammen Jared! Das geht zu weit. Du weißt genau, dass dieses Mädchen gefährlich für dich werden kann. Sie hat schon viel zu viel hier rumgeschnüffelt und ihre Nase in Dinge reingesteckt die sie nichts angehen. Du hast sie schon viel zu nah an dich rangelassen.
Verdammt! Warum musste mir ausgerechnet so ein heißes Miststück hier in dieser Gott verdammten Wildnis begegnen? Es war doch nur eine Frage der Zeit bis es soweit kommen musste. Du bist schon viel zu lange allein! Trotzdem, reiß dich jetzt zusammen bevor es kein Zurück mehr gibt.
Eine Dusche wird dir helfen. Eine eiskalte Dusche! Widerwillig zog ich meine Hand aus der Hose und drehte das Wasser auf.
Allein ist das Herz im Lebensgestöber.
Der Wind kennt deinen Namen schon, er flüstert ihn mir leise zu.
Das Herz ist voller alter Narben,
es sehnt sich so sehr
nach einem neuen [ ... ]