Dieser Tisch, der schreibt Poesie

So träume ich davon, dass wir unser ganz eigenes Vorspiel erleben.
Gemeinsam, beide in unserer nackten Schönheit, halten wir eine hübsche Feder in unseren Händen.
Ich auf deinem Schoß, wir an einem Schreibtisch im Jugendstil.
Deine starken Arme umgreifen meinen zarten Körper.
Der Raum im Dunkeln, Kerzen brennen.
Du Spürst meine Begierde auf deinem Oberschenkel, ich deine unter mir.
So sitzen wir beide da und unsere erotischen Gedanken sprudeln.
Wir machen uns nur noch mehr Lust auf mehr.
Die ersten Zeilen entstehen, niedergeschrieben in einem in Leder gebundenen Notizblock.
Die Tinte noch vertraut feucht, so wie ich es bin.
Wir schreiben bloß, reden nicht. Lesen, jeder für sich und doch gemeinsam, was wir kreieren.
Unsere Augen gierig nach den Zeilen und den immer größer werdenden Strophen.
Unsere Stille unterbrochen von unserem leichten stöhnen. Dein Atem in meinem Nacken.
Wir hören die Feder, wie sie ihre Bahnen zieht.
Wir bewegen unsere Hüften leicht im Takt. Warme weiche Küsse legen sich auf meinen Hals.
Das letzte Wort genossen, setzen wir einen Punkt.
Du öffnest meinen locker gebundenen Dutt, meine langen Haare fallen mir auf die Schulter.
Deine Hände ertasten meine Brüste, Gänsehaut überflutet mich.
Wir beide wissen, wir wollen es auf unsere Poesie.
Gekonnt drehst du mich um und setzt mich auf den Schreibtisch. Unter mir unsere Zeilen.
Die Tinte vermischt sich mit meiner Feuchte.
Ich stütze mich mit meinen Händen hinten ab, Dein Mund macht sich lustvoll an die Arbeit.
Meine Augen geschlossen, genieße ich deine Lippen, die von meinem Hals sich langsam Richtung Zentrum arbeiten.


Deine Zungenspitze findet die Tiefe meines Nabels. Gleitet sinnlich die Wand entlang, immer wieder auf und ab. Deine Fingerspitzen massieren um meinen Nabelring herum. Ich spüre den ersten Angang eines Orgasmus.
Du küsst dich weiter abwärts.
Mein Atem zieht mein Bauch tief in´s Innere, Rippen zeichnen sich ab.
Du spreizt meine Beine auseinander, blickst in mein rosa Inneres, siehst Abdrücke unseres Vorspiels.
Deine Hände massieren mit festem Druck meine Leisten.
Unsere Lippen kommen sich näher.
Du hauchst meine Scham entlang, entlang jeder Ritze, entlang meiner Spalte, entlang meiner erregten Knospe.
Deine Zunge fängt an zu schmecken, mich mehr und mehr zu befeuchten.
Ich beginne zu stöhnen, meinen Kopf in den Nacken zu legen, so gut tust du mir zwischen mir.
Deine Zunge beginnt die direkte Stimulation an meinem Lustpunkt. Zu erregt bin ich, als dass ich lange inne halten kann. Kontraktionsartige Wellen durchströmen meinen Körper.
Nur noch mehr Appetit bekomme ich auf dich...auf deinen Mund, deine Zunge, deine Finger, deine Blicke, deinen ganzen Körper.
Du kommst zu mir hoch, küsst mich gierig. Ich schmecke meine Geilheit an deinen vollen weichen Lippen. Noch mehr erregst du mich. Du packst mich an meinem Po, ziehst mich weiter zu mir. Meine Beine umschlingen deine Hüften. Deine Eichel ertastet vorsichtig meine Muschel und meine noch immer bebende Perle. Er sucht erfolgreich meine Öffnung, dringt langsam in mich ein. Tief... sehr tief...Ich stöhne laut auf... so unerwartet schön dieses geile Gefühl.
Mein Inneres ummantelt deine komplette Erregung. Gemeinsam bewegen wir uns im Takt, deine winzigen Schweißperlen machen sich auf den Weg in's Unendliche. Ich spüre deine hungrigen Augen auf meinem gesamten Körper.
Mit einem Ruck hebst du mich hoch, ich noch immer in dir, suchst du die nächste Wand auf, drückst mich fest gegen sie.
Ich spüre jede einzelne Faser dieser kühlen, harten Wand als du immer wieder fest in mich stößt. Unser lustvolles Stöhnen wird immer lauter, die Bewegungen immer ruckartiger, unsere Körper immer heißer. Salzige Tropfen finden ihren Weg Richtung Boden, tröpfeln plätschernd vor sich hin. Du liebkost zärtlich meine Nippel, während sich meine Hände fest in dein dichtes Haar vergraben.
Bei jedem Stoß kommen wir unserem Höhepunkt ein wenig näher.
Ich greife nach deinem Gesicht, beiße dir vor lauter Erregung in deine linke Wange.
Unsere Körper fangen an zu beben, unser Stöhnen wird lauter, wir gucken in unsere orgasmusverzehrten Gesichter, genießen jeder für sich diesen einzigartigen Anblick. Ich lutsche dich vollkommen aus, nach jedem Impuls immer ein wenig mehr. Unser Puls spürbar, sichtbar und hörbar, unser Atmen noch immer tief.
Meine Haare kleben mir in meinem Nacken, die du mir zärtlich zur Seite küsst.
Unsere Körper schweißgebadet, sacken wir langsam verschlungen zu Boden.
Wir lebten alle Zeilen die wir schrieben und so erlebte ich meinen Traum von erotischer Poesie...


© Poetin_tf


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Beschreibung des Autors zu "Dieser Tisch"

Eine nette Abendlektüre...:-)




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