Langsame Flamme

Langsame Flamme 2

Die Tür fiel mit einem leisen Klicken ins Schloss. Dann war nur noch Stille – und

das sanfte Rascheln von Seide. Sie löste sich vom Fenster, als hätte die Zeit keine

Bedeutung mehr. Das Abendlicht floss golden über ihre Haut, zeichnete jede Kurve

nach und ließ die Konturen ihres Körpers in weichem Licht verschwimmen. Sie trug

lediglich einen dünnen Morgenmantel aus dunkler Seide, der bei jedem Schritt

verführerisch über ihre Schenkel strich. "Du bist spät", murmelte sie. Ihre Stimme

war tief und rau, ein vibrierendes Schnurren, das sich direkt in seinen Unterleib

bohrte. Er wollte etwas erwidern, doch sie war bereits bei ihm. Langsam kreiste sie

um ihn herum, nein genug, dass er die Wärme ihres Körpers spüren konnte, doch

ohne ihn zu berühren. Ihr Duft hüllte ihn ein – Vanille, warme Haut und ein

dunkler, moschusartiger Unterton, der ihn schwindeln ließ. Ihre Fingerspitzen

glitten federleicht über seinen Nacken. Er sog scharf die Luft ein. Sie lächelte. "Du

zitterst schon", flüsterte sie dicht an seinem Ohr. "Dabei habe ich noch gar nichts

getan."Ihre Hand wanderte tiefer, strich über seine Schulter, seinen Brustkorb,

verharrte kurz über seinem Herzen, das viel zu schnell schlug. Dann zog sie die

Hand zurück. Einfach so. Er griff nach ihr. Sie fing seine Hand ab und drückte sie

sanft, aber bestimmt zurück. "Nicht", sagte sie leise. "Heute bestimme ich das

Tempo. "Sie schob ihn rückwärts, bis seine Kniekehlen die Couch berührten. Er

sank zurück. Sie blieb vor ihm stehen, öffnete langsam den Gürtel ihres Mantels.

Die Seide glitt auseinander und enthüllte die vollen Rundungen ihrer Brüste, die

sich bereits aufgerichteten dunklen Spitzen und den sanften Schwung ihrer Hüften.

Mit einer fließenden Bewegung ließ sie den Mantel zu Boden fallen. Nackt stand sie

vor ihm, umhüllt vom goldenen Abendlicht. Sein Blick glitt über ihren Körper – die

schweren Brüste, den flachen Bauch, den schmalen Streifen dunklen Haars über

ihrer Scham. Er schluckte hart. Langsam sank sie zwischen seine Beine auf die

Knie. Ihre warmen Hände legten sich auf seine Oberschenkel, spreizten sie ein

wenig weiter. Durch den Stoff spürte er die Hitze ihrer Handflächen. Langsam

glitten ihre Finger höher, bis sie die harte Wölbung erreichten. "Schon so bereit für

mich", murmelte sie und drückte sanft zu. Ein leises Stöhnen entkam ihm. Ohne

Eile öffnete sie seinen Gürtel, zog den Reißverschluss herunter. Als sie ihn aus der

Hose befreite, umschloss ihre warme Hand seinen harten Schaft. Sie streichelte ihn

langsam, von der Wurzel bis zur Spitze, verteilte den ersten perlenden Tropfen mit

dem Daumen. Ihre Zunge glitt heraus, leckte einmal über die empfindliche Eichel –

heiß, feucht, viel zu kurz. Er zuckte zusammen. "Geduld", flüsterte sie. Dann nahm

sie ihn in den Mund. Tief. Warm. Ihre Zunge umkreiste ihn, saugte sanft, während

ihre Hand ihn weiter massierte. Sie ließ sich Zeit, genoss jedes Zucken, jedes

unterdrückte Stöhnen. Immer wenn er sich dem Höhepunkt näherte, zog sie sich

zurück, küsste nur noch die Spitze und ließ ihn abkühlen. Dreimal brachte sie ihn

an den Rand. Dreimal hielt sie ihn zurück. Als er bereits zitterte und bettelte, erhob

sie sich. Sie setzte sich rittlings auf seinen Schoß, ihre feuchte, heiße Mitte direkt

über seinem pochenden Glied. Langsam rieb sie sich an ihm, auf und ab, ohne ihn

einzulassen. Ihre vollen Brüste streiften sein Gesicht. Er nahm eine harte

Brustwarze zwischen die Lippen und saugte daran. Ein tiefes, kehliges Schnurren

entkam ihrer Kehle. "Bitte...", keuchte er. Sie hob die Hüften, positionierte ihn und

senkte sich dann quälend langsam auf ihn herab. Zentimeter für Zentimeter spürte

er, wie ihre enge, heiße Enge ihn umschloss, bis er vollkommen in ihr versank.

Einen Moment verharrte sie reglos, ließ ihn die Wärme, die Nässe und das leise

Pulsieren spüren. Dann begann sie sich zu bewegen. Langsam. Kreisend. Bewusst.

Jede Bewegung war ein Genuss, eine süße Qual. Sie ritt ihn mit einer Ruhe, die ihn

fast um den Verstand brachte. Ihre Brüste wippten sanft vor seinem Gesicht, ihre

Hände stützten sich auf seiner Brust ab. Wann immer er versuchte, das Tempo zu

erhöhen, drückte sie ihn zurück. "Langsam", flüsterte sie. "Spür mich richtig. "Ihre

Bewegungen wurden allmählich tiefer, intensiver. Ihr Atem ging schneller, das

Schnurren in ihrer Kehle wurde lauter. Er spürte, wie sich ihre inneren Muskeln um

ihn zusammenzogen, wie sie immer feuchter wurde. Sie beugte sich vor, biss ihm

leicht in den Hals und beschleunigte ihre Hüftbewegungen. Er packte ihren festen

Po, grub die Finger in das weiche Fleisch und stieß von unten in sie hinein. Der

Höhepunkt baute sich langsam auf, unaufhaltsam. Sie wurde lauter, ihr Körper

spannte sich an. Dann kam sie zuerst – mit einem tiefen, vibrierenden Stöhnen, das

durch ihren ganzen Leib lief. Ihre Muskeln melkten ihn rhythmisch, zogen ihn tiefer

in sich hinein. Das war zu viel. Mit einem heiseren Laut ergoss er sich in langen,

heißen Schüben tief in ihr. Sie ritt ihn weiter, langsam und genussvoll, bis der letzte

Tropfen aus ihm heraus war. Danach sank sie schwer atmend auf seine Brust, ihre

Haut schweißfeucht und glühend. Ihre Finger strichen träge über seine Schulter.

"Siehst du?", murmelte sie mit einem zufriedenen Schnurren. "So fühlt sich echte

Erotik an. Nicht hastig. Nicht nur der Höhepunkt. Sondern... alles. "Draußen wurde

es Nacht. Drinnen blieb die Wärme ihrer Körper zurück – ein langsames, tiefes

Pulsieren, das noch lange nicht verging.


© 2025 Johann Grafeneder. Alle Rechte vorbehalten.


10 Lesern gefällt dieser Text.

Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher

Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Langsame Flamme"

Re: Langsame Flamme

Autor: Gunnar Buchheister   Datum: 02.06.2026 22:06 Uhr

Kommentar: Hallo Johann,
also letztens haben wir über Geschichten zum Mitdenken gesprochen, aber ich muss sagen, hier fällt Mitdenken schwer. ;-D
Nun, es ist wohl eher was zum Mitfühlen.
Was mich aber amüsiert hat, sind die neun Likes von unregistrierten Besuchern.
Oder war es vielleicht immer der gleiche? Wer weiß?
Heute Abend war mir mal nach Erotik. Und ich bin mal wieder bei dir hängengeblieben.
Ich habe, wie sollte es anders sein, Schokowoman vorgesetzt bekommen, aber das gefiel mir nicht und es scheint ja ihre Passion zu sein, das Schreiber-Netzwerk mit Erotik zu überschütten.
Aber deine Geschichte wird mich in den wohlverdienten Schlaf begleiten.
Dann liebe Grüße und gute Nacht
Gunnar

Re: Langsame Flamme

Autor: Grafeneder Johann   Datum: 03.06.2026 8:58 Uhr

Kommentar: Hahaha, Gunnar — ich musste wirklich laut lachen.
Kaum schreibe ich dir in der Mail etwas über das Thema, sehe ich danach deinen Kommentar zu „Langsame Flamme“. Timing wie bestellt.

Und ja:
Das war tatsächlich Teil 2.
Es gibt auch einen Teil 1, der ein bisschen sanfter beginnt, bevor die Flamme langsam heiß wird. Offenbar habe ich heute Abend die richtige Frequenz getroffen — du nennst es „Mitfühlen“, ich nenne es „Resonanz auf Körpertemperatur“.

Die neun Likes von unregistrierten Besuchern haben mich übrigens auch amüsiert.
Vielleicht war es derselbe, vielleicht neun verschiedene — oder vielleicht ein Bot, der beschlossen hat, dass er jetzt Gefühle hat. Wer weiß.

Und was Schokowoman betrifft:
Ja, sie hat das Netzwerk fest im Griff.
Aber schön zu hören, dass du trotzdem bei mir gelandet bist — und sogar in den Schlaf begleitet wirst. Das ist ein Kompliment, das ich mir einrahmen könnte.



Liebe Grüße
Johann

Kommentar schreiben zu "Langsame Flamme"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.