Wenn Sehnsucht und Schmerz  das Einzige sind, was du noch fühlst.

Gegen drei Uhr am Morgen will der Schlaf nicht mehr.

Aufstehen oder nicht, macht kaum noch einen Unterschied.

Entscheide mich fürs Aufstehen und laufe mechanisch durch die Räume.

Habe keinen Appetit,  nehme aber ein kleines Frühstück ein, Frühstück ist ja die wichtigste Mahlzeit am Tag.

Als ob mir diese Lebensweisheit  gerade nicht am Arsch vorbeigeht.

Waschen mir die Nachtmüdigkeit aus dem Gesicht, rasiere die Schatten der Gleichgültigkeit aus dem Spiegelbild.

Ein wenig Sport hilft mir über die nächsten Stunden.

Und dann bleibt nur noch dieser Raum, diese unverbrauchten Möglichkeiten stehen mir offen,  das weiß ich.

Doch im Rückspiegel holen mich Sehnsucht und Schmerz ein.

Aber der Raum der unverbrauchten Möglichkeiten bleibt offen für mich.


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