Dumpf ist dieser pochende Drang – eigentlich eher schmerzhaft – in uns und wir versuchen ihn nach Möglichkeit zu stillen, ihm gerecht zu werden, damit das Ziehen-Drücken Pressen-Reißen aufhört, damit der müde Leib ruhen kann nachdem das Werk vollbracht ist.
Er nagt an Traumgebilden, will sie verschlingen, und labt sich an ihnen wie ein Säugling an der Mutterbrust. Und doch kann dies Empfinden nicht mit Vergänglichkeit und Sättigung beschenkt werden. Mit jedem Stück mehr vom menschlichen Gefühlsfestmahl sind wir mehr Verlierer.
Angst im Getümmel der Gerüche-Gedanken-Geschmäcker-Geschlechter übermannt uns letztlich in kerzenbeschienen Abendstunden, eine Panik, die mehr ist als krampfende Luft und viel zu groß, dass man sie selbst mit heimlichem Geflüster in dunklen Gassen auf sich lenken kann, ihren Zorn und ihre Gewalt. Und wenn das Herz dann mit lauten Schlägen wie Füße auf nassen Straßen-Wegen-Stegen pocht, fallen wir zusammen, sinken in uns, verkriechen uns in hinterste Ecken mit schützenden Armen vorm Gesicht und Stoßweiser Luft, die faulig und falsch schmeckt-riecht-aussieht.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]