Wenn ich diese Bilder anschaue, die aus Siboney,
wo du auf der Mauer der Terrasse sitzt, das Meer im Hintergrund,
und das letzte Licht des Tages deinen schmalen Körper
in ein sanftes, warmes [ ... ]
Es ist noch dunkel, als sich der neue Tag ankündigt, nicht durch das Licht im Osten,
sondern vor allem durch das penetrante Krähen der Hähne ringsumher.
Ich liege seit [ ... ]
Von Zeit zu Zeit musst du dir klar machen,
dass du selbst so gut wie gar nichts bist,
angesichts der Größe dieser Welt
oder gar der Unendlichkeit des Universums.
Wir lieben uns auf dem Grund des blauen Meeres,
umgeben von großen, bleichen Fischen,
die neugierig zuschauen, wie ich dich küsse
und deine nasse Haut mit meinen Händen betaste.
Als wir auf der staubigen Landstraße nach Guantanamo fuhren,
sahen wir am Straßenrand zwei junge Frauen stehen.
Die eine war klein und deutlich zurückhaltender,
die andere groß, gut gebaut [ ... ]
„Brauchst du eine Begleitung für die Nacht?“, fragte sie mich
im Schutz der Dunkelheit unter den Ästen eines großen Baumes,
als sie ihn unschlüssig auf der plaza herumstehen sah,
allein, [ ... ]
Die kleine, rote Eidechse in dir, ist sehr beweglich und agil,
und meistens voll damit beschäftigt, in ihrem feuchten, roten
Haus mit seinen weißen Zäunen, das Eingedrungene hinab
zu drücken, [ ... ]
Wenn die Tage sich aufheizen und die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt,
wenn die Luft vibriert, die Erde glüht, das Wasser kocht,
kann man sich nur verkriechen und auf die abendliche Kühle [ ... ]
Meine rastlosen Hände tanzen auf deiner nackten, heißen Haut.
Sie erforschen die Ebenen, besteigen die Berge,
dringen ein in verborgene Höhlen
und ertasten die Quellen deiner sinnlichen [ ... ]
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
Wir treiben still in Zwischenzielen,
solang die Nacht vorüberfließt.
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Nazi-Kurde in der Shishabar
Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Übliche: Shisha, Tee, Freunde, tiefe Gespräche im dichten Dampf. Ein Typ saß bei uns, den ich vorher noch [ ... ]
Die perfekte Sprache. Du redest
kein Wort. Aber sagst nur wichtige
Dinge. Und lässt die Augen reden.
Mit jedem Blick. Mit jedem Traum.
Mit jedem Weg. Und bist die Reise.
Und bist der [ ... ]
Eine Träne wollte man nicht sein,
nicht die Trauer zeigen ganz allein,
manchmal als Zeichen für Lachen,
wird man auch nur einmal machen,
ist vielleicht nur kurz mal zu sehen,
muß Wege über [ ... ]