Unruhe, emsiges Treiben und Hektik
im sonst so stillen Wald man spürt,
es soll heut gegeben werden
ein schon lang geplantes Konzert.
Amsel, Drossel, Fink und Specht,
zur letzten Probe man sich trifft.
Frau Elster muss, das war schon klar,
wie immer die erste Geige spielen.
Der Dirigent, so war es vorgesehen, Herr Rabe;
wird im schwarzen Anzug ganz vorne stehen,
im Halbkreis sich die Musikanten formiert,
ein jeder seinen Text wohl einstudiert.
Was ein Zwitschern und ein Singen; wie es schallt,
es laut über Wald und Wiesen hallt,
auch die zarte Stimme von Frau Nachtigall
lässt hören ihre Stimme im Intervall.
Es wird tiriliert, im Takt die Trommel geschlagen,
Hase und Rehe rhythmisch im Kreise es wagen.
Starker Applaus aus dem Wald ertönt,
keiner der Protagonisten hatte sich geschont.
Kurz noch eine Ruhezeit, dann ist es soweit,
sie sich wieder im Halbkreis formiert,
zur Probe noch einmal gezwitschert,
gepfiffen, gesungen und tiriliert.
Die Musikanten machen sich bereit,
für ein unvergessliches Waldkonzert.
Kommentar:Das ist das klare Leben der Gefühle. Und die unsterbliche Romantik im Herz. Der Zauber des Lebens. Mit ein paar Strophen auf den Punkt gebracht! Ich wünsche Dir einen herrlichen Tag. MfG Klaus
Kommentar:Hallo Sonja
Herrlich, so ein Waldkonzert! Ich habe dagegen heute morgen wohl einen kleinen Raubvogel im Nest rufen gehört, das war auch schön.
Liebe Grüße
Angelika
Ich setzt mich hin und denke mir,
bring wieder mal was zu Papier!
Ob kluge Zeilen oder dumm,
sag einfach was – sei nicht mehr stumm!
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Menschen zu berühren,
Menschen mit ihren Gefühlen zu entführen.
Zu sehen, was sie empfinden, ohne sie wirklich zu kennen,
meine Gabe, mich in diesem Spiegel zu trennen.