"Im Spiegelbild so mancher Emotion, erscheint der Blick gelegentlich schon mal verklärt. Und doch ist das Betrachten selbst, wohl sicherlich niemals verkehrt." U.R.
Kommentar:Hallo Uschi,
ja, warum schreiben wir eigentlich immer weiter, liegt es an der Magie von "Stift und Papier" oder der Lockung der Wörter Klang.
Vielleicht auch, um ein wenig wärmendes Licht ins Dunkel manch
Gegenwärtigen zu bringen.
Gern Mitgeleuchtet und LG
Manfred
ich bin mir nahezu sicher, dass sich wohl jeder von uns schon mal die Frage gestellt hat, warum er eigentlich schreibt. Nun bei manchen wird dies wohl schon viele Jahre so sein, bei mir sozusagen als 'Spätberufene' ist es noch nicht gar so lange her.
Fast überwiegend schreibe ich 'unvorbereitet' und auch eher nicht geplant. Wenn die Gedanken kommen, meist nächtens, so halte ich fest, bevor sie wieder entschwinden, was am Morgen dann der Fall ist. Die Schrift, das Schriftbild ist jedoch recht eigenartig, auch das war schon immer so und es gleicht meiner Alltagsschrift so überhaupt nicht, warum auch immer...
Planen kann man es wohl nicht was in den Sinn kommt und festgehalten werden möchte.
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Geier singt ein Lied.
Der Löwe fliegt zur Post.
Der Bär kauft ein Klavier.
Und die Sonne scheint.
Und die Welt spielt. Und
jeder Traum findet Gold.