Was ist schon Zeit in einem Traum,
verfließt wie Nebel, Licht und Raum,
und fragt man sich: ist`s wirklich echt?
Doch hinterher fühlt man sich schlecht.
Mal bin ich hier, dann wieder dort,
mal fühlst du nah, dann wieder fort,
glaubt, Menschen klar zu erkennen,
und sie beim Namen stets zu nennen,
träumt in Farben, tief im Licht,
und doch entgleitet`s rasch der Sicht.
Nun wach ich auf, gesteh mir ein,
das Gesehene kann nicht sein,
hab mich gewiss ja nur verträumt,
in Wirklichkeit doch nichts versäumt.
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]