Der Faustkeil stand am Anbeginn,
lag in der Hand und machte Sinn,
die Beutetiere zu zerlegen,
zu graben, schneiden und für Fehden
Danach, da kamen Bronze, Eisen,
geschmiedet in der Glut, der heißen
Gefertigt wurden Axt und Schwerter
Und Kämpfe wurden immer härter
Mit Hämmern konnt' man alles schmieden,
konnt' richten, ziehen, formen, nieten,
zertrümmern, nageln und zerschlagen
Der Richter lässt's den Hammer sagen
Der Mjölnir wurd' ein göttlich Ding
Der Wettergott mit diesem ging
und liess es donnern, blitzen, krachen
für Regen und zum Reinemachen
Doch auch um Feinde zu zerschmettern,
zu wüten, töten und zu wettern
Ist einer einmal sehr bedrängt:
Thor zeigt ihm, wo der Hammer hängt
Doch darf der Hammer auch mal ruh'n
So lässt sich manches Gute tun
Der Friede muss vermittelt werden
Das Miteinander braucht's auf Erden!
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Ich baue seit 1977 Gedichte. Mal
bin ich da für Monate dran. Dann
mal nur für Tage. Sonst habe ich die
Zeit nur vertrödelt. In Cafes. Und in
der Stadt. Bin durch Strassen spaziert.
Und war [ ... ]
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]