Diese Stadt riecht nach Benzin,
nach Asphalt, laut und gemein.
Kein Grün, kein Wald, kein stiller Ort –
nur Lärm und Menschen, immerfort.
Bar an Bar, das Licht ist grell,
Kneipe an Kneipe, laut und schnell.
Ich bleibe hier, ich mag das Spiel,
die Nacht, den Rausch, das schnelle Ziel.
Ich liebe das Tempo, den urbanen Klang,
die Frauen, den Flirt, den kurzen Drang.
Ich tauche ein, ich geh nicht fort –
die Stadt ist mein Versteck, mein Ort.
Doch manchmal sticht der graue Dunst,
der Mangel an Natur – die Kunst
des Atmens fehlt, der Wald, das Licht –
ich spür, was mir die Stadt verspricht.
Sie gibt mir viel, sie nimmt auch mehr,
sie lebt, sie schreit, sie bleibt nicht leer.
Man muss nur lernen, drüber zu stehen,
die Schatten als Begleiter zu sehen.
Vertrau dich ihr mit Haut und Blick,
sie nimmt dich auf, sie gibt zurück.
Sie trägt dich durch die laute Zeit –
meinem Rausch, meinem Fluch, mein Geleit.
Wo lebt Gott? Das ist die Frage!
Kein Denken mehr mit Maske.
Kein Wort mehr ohne Licht. Kein
Blick mehr mit Lügen. Kein Weg
mehr ohne Herz. Nur Klarheit.
Und das Leben ohne Wunden.
Und [ ... ]
Die Kerzen leuchten warm und hell,
Ein letztes Mal in diesem Haus, so schnell.
Familie kommt von nah und fern,
Ein jeder Blick ein kleiner Stern.
Die Kinder lachen, spielen froh, [ ... ]