Mein Traum als Kind war mit den Wolken zu ziehen
Wie die Vögel im Winter in den Süden zu fliehen
Alle Formen der Wolken bewunderten wir
Mal war es ein Bär oder ein anderes Tier
Kamen sie dunkel daher, mussten wir nach Haus
Denn eventuell drohte Gewitter, oh Graus
Dann holten wir die Stifte zum malen hervor
Und schufen für unser Zimmer neues Dekor
Tatsächlich hatten wir etwas später sogar
Eine Tapete mit Wolkenbildern haha
Die wurde erst heimlich aber dann ganz witzig
So wie auf diesem Foto hier vollgekritzelt.
So ähnlich war es. Heimlich auf der Tapete rumkritzeln war ja nicht erlaubt. Aber ganz zum Schluß durften wir die Tapete, die auch nicht bei uns zu Hause, sondern bei meiner Tante und dem Onkel war, bemalen, als sie abgerissen wurde. Das vergesse ich nie. Hat super Spaß gemacht.
Kommentar:Hi Angelika,
meine Großeltern hatten gar nix gegen, dass ich als Kleinkind ihre Tapeten vollkritzeln durfte. Deswegen war ich ja auch lieber bei meinen Großeltern als einen Stock tiefer bei meinen Eltern. So malte ich mich von der Küche in's Wohnzimmer und dann in's Schlafzimmer usw. bis alles voll gekritzelt war :-)). Meine Oma störte das nicht und mein Opa, der nur ein Bein hatte, auch nicht. Der war froh wenn er Abwechslung durch mich bekam. Er konnte selbst Pferde sehr gut zeichnen aber zeigte das mir nur auf einem Stück Papier. Werde ich nie vergessen.
Kommentar:Liebe Angelika,
Zeilen und Bilder zum Schmunzeln. Wenn ich draußen im Liegestuhl liege, mir die Wolken anschaue und meiner Frau erzähle, was ich für "Tiere" sehe, sagt sie meistens: Ich sehe sowas nicht. Ich muss dabei sagen, dass ich dabei mindestens zwei doppelte Single Malt intus habe ...
Liebe Grüße Wolfgang
Kommentar:Danke für eure Kommentare, ja, wie gesagt, das durften wir zu Hause auch nicht...und heute sehe ich immer noch Figuren aber dazu brauche ich allein meine Fantasie
Liebe Grüße
Angelika
Kommentar:Hi Angelika,
nochmal ICH! ;-)) hast Du Die Wolken so bemalt auf dem Bild??? Du hast eine wirklich bewundernswerte Fantasie. Sieht wirklich schöööööööööööööööööön aus! Menschen mit solchen Ideen mag ich. Sie sind anders und für positive Überraschungen immer gut! Wären nur Wolken könnte man wirklich eine hübsche Tapete daraus machen! Ich musste wirklich grinsen als ich das gesehen habe!
Kommentar:Früher lag ich gern im Gras, heute ist es auch eher der Liegestuhl, und schaue den Wolken zu. Und manchmal, wenn z.B. ein Schwein von einem Wolf verfolgt wird, entstehen kleine Geschichten...
Sie sind schon etwas ganz besonderes, diese knuffeligen Gebilde, die über den Himmel fliegen und die Phantasie anregen.
Liebe Grüße in deinen Tag
Sigrid
Kommentar:Danke nochmal Michael, nee, das Foto habe ich nicht so selbst bemalt. Hätte aber sein können....Und da sieht man wieder, wie sehr wir alle die Wolkenkuckerei lieben, sissy, eigentlich sehen viele wie auch du Wolfgang, Krokodile uvam....
Ein bisschen Kind im Manne bzw. in der Frau ist uns zum Glück erhalten geblieben ;-)
Liebe Grüße Angelika
Kommentar:Liebe Angelika,
schön geschrieben und wunderbare Fotos!
Ich liebe es, in einer Wiese zu liegen, das Gras sanft an meinen Händen, die Erde warm unter mir. Den Blick zum Himmel gerichtet, sehe ich die Wolken vorbeiziehen, als würden sie leise Geschichten flüstern, die nur ich verstehen kann. Mal sind sie Tiere, mal Gesichter, mal ferne Träume – lebendige Bilder, die den Himmel für einen Augenblick in ein Märchen verwandeln. Ich fühle den Wind auf meiner Haut, höre das Rascheln der Blätter, spüre die Freiheit in meinem Herzen und die Geborgenheit der Kindheit zugleich. Alles Sorgenhafte löst sich auf, und mein Herz atmet das stille Staunen, das mich noch immer berührt wie damals.
Liebe Grüße
Janet
Kommentar schreiben zu "Wolken"
Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]