Am Straßenrand, da standen sie,
die alten Gaslaternen,
und im ersten Dämmerschein
sah leuchten man sie aus der Ferne.

Der warme gelbe Schein,
ein Tupfer in der Dunkelheit,
ein Orientierungspunkt, gespenstisch schön,
wahrgenommen weit und breit.

Ein Wegweiser für jeden Menschen,
der den Weg sonst niemals fand,
ein Treffpunkt auch für Liebespärchen,
in ihrem Licht so manches stand.

Selbst die kleinste Ecke
wurde noch erhellt,
für Spitzbuben kein guter Platz,
durch`s Licht wurden sie verprellt.

Aus dem Stadtbild dann von einst,
hat still und leis man sie entfernt,
durch Kaltlicht wurden sie ersetzt,
dass die Umgebung nicht erwärmt.

Ein Relikt aus der Vergangenheit
entschwand so Stück für Stück,
doch manchmal wandern die Gedanken
in diese Zeit zurück.


© groti


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Beschreibung des Autors zu "Die alten Gaslaternen"

Straßenrand, Orientierungspunkte, Spitzbuben, Kaltlicht,

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