In der Þrymskviða („Lied von Thrymr“), einem altnordischen Götterlied in der Lieder-Edda, wird erzählt, wie der Riese Thrym(r) den Thorhammer Mjölnir stiehlt und wie Thor, als Braut verkleidet, seinen Hammer zurück erlangt. So erklärte man früher, warum der Frühjahrsregen oft so lange ausbleibt.
Der Thorshammer war in alter Zeit ein Schutz-, Kraft- und ein Fruchtbarkeitssymbol. Es war mancherorts Brauch, zur Hochzeit einen THOR-Hammer in den Schoss der Braut zu legen, damit der Gott sie mit Kindern segne und sie so fruchtbar werde wie das Land nach einem kräftigen Gewitterregen.
Die Ballade als Lied gesungen: https://youtu.be/jZqowkYnjxM
Einst lebte eine braune, große Stute auf einem wohlhabenden Reitergut. Sie war klug und lernte schnell, was ihr beigebracht wurde. Doch die Stute gehörte einem strengen Herrn, der sie unentwegt [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ich bin ein Schmetterling aus Glas,
Mit bunten Flügeln
Aus Glas.
Schillernd.
Vielleicht denkt ihr, das wäre instabil.
Weil Glas als instabil gilt.
Aber Glas fliegt nicht einfach weg. [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]