Vor wieviel Toren muss man stehen
bis man dann an dem richtgen ist?
In wieviel Lächeln muss man sehen,
dass man das Eine nicht vergisst?
Wer mag ermessen was macht Sinn
worin das End und wo Beginn?
An wieviel Kreuzungen wohl halten,
bevor man sie dann überquert.
Um weitre Wege zu gestalten
die zukünftig dann nicht verkehrt.
Denn Wertigkeiten relativ,
obgleich manchmal lief soviel schief.
Vermag man denn das Glück erzwingen
und wenn es ging, blieb es auch da?
Wer sagt uns denn, was mag gelingen
und ob die Zukunft sonnenklar?
An jedem neugebornen Tag,
zu schaffen das was man vermag.
Durch wieviel Tore, wieviel Lächeln
wir noch in unsrem Leben sehn.
An wieviel Kreuzungen und Wegen
wir wann auch immer bleiben stehn.
Gilt es die Hoffnung immer wahren,
egal ob reich, ob arm an Jahren.
"Das Glück, es lässt sich nicht erzwingen, selbst wenn es ging, was brächt es ein? Im Schicksalsrund mag viel gelingen, ist man bemüht stets Mensch zu sein!" U.R.
Kommentar:Das ist ein berührendes Gedicht.
Richtig süss. Also, das was die Seele braucht. Die letzten zwei drei Tage
geht es mir mies. Nicht weil die Leiden so unzählig sind. Es ist die Konzentration. Ich schlafe Nachts selten. Darum bin ich Morgens oft daneben. Ich hatte kaum Schlaf. Aber
jetzt ist es als nähme ich eine Droge.
Irgend ein Stoff, der nicht passt. Aber kann sein, es ist das Wetter. Wahrscheinlich ist es das Wetter. Hoffe ich mal. Und dann bin ich ohne Idee für etwas. Und das schon seit zwei Stunden. Und nach dem vierten Kakao wird mir schon übel. Das gab es an noch keinem Tag. Dann mag ich auch keine Lakritze mehr. Und die Cognac Pralinen habe ich entsorgt. Kein Alkohol mehr bis Weihnachten. Und auch keine Salzstangen mehr. Und das letzte T Bone Steak meines Lebens, liegt gerade in drr Pfanne. Danach gibt es nur noch Blumenkohlsteaks. Aber ich will Dich nicht nerven. Wenn ich auch jetzt mit Ironie gespielt habe. Das Gedicht ist wirklich schön. Bis dann. Bleib dran. MfG Klaus
Kommentar:Liebe Uschi,
viele von uns haben solche Situationen bestimmt schon erlebt. Aber du hast die Gabe es aufzuschreiben. Fein.
Liebe Grüße Wolfgang
so freue ich mich wenn es mir gelungen ist, dich zumindest ein kleinwenig zu zerstreuen, so wie der alte Zuckerstreuer meiner lieben Oma in dem ich zwar keinen Zucker aufbewahre, sehr wohl jedoch geriebene Schokolade, ganz fein, die ich in einer Prise auf den Kaffee gebe. Noch exotischer wird er, angeblich armenisch, wenn man ihn mit einem Hauch Zimet zubereitet habe ich mir sagen lassen. Jedoch ist dies bei meiner Kapselmaschine nicht gut möglich. Als es noch die guten alten Filtertüten gab, habe ich sehr wohl ab und an etwas Zimt über das Kaffeepulver gestreut. So nun bin ich glaube ich, ebenso vom Thema abgekommen wie du ;-)) Gedankengänge die sich aufdrängen, denen man mehr oder weniger zwingend zu folgen hat, ebenso meist nächtens. Das mit dem Salzgebäck und dem Alkohol bis Weihnachten kann ich aber nicht versprechen, also für meine Wenigkeit zumindest.
Dir mein Dank für dein Hiersein mit lieben Grüßen in deinen Abend/Nacht.
Uschi
während meines Beantwortens zu Klaus Kommentar, kam dein Kommentar herein für den ich dir danke. Ob es eine Gabe ist kann ich nicht sagen doch glaube ich, jedem dem es gegeben ist, seine Gedanken, Gefühle in Worte zu fassen, wurde ein Geschenk auf irgendeine Art und Weise zuteil. Manchesmal empfinde ich es ein wenig als 'Last' denn abstellen kann man es auch nicht. Auch von daher habe ich zumeist überall Block und Blei liegen um zumindest in Stichworten festzuhalten. Täte ich dies nicht, so wäre am Morgen alles wieder weg und vergessen, sozusagen Festplatte gelöscht... ;-))
Ich glaube erst wenn man aufhört zu denken, zu fragen und zu hinterfragen wird man wirklich alt. Aber soweit ist es noch lange nicht.
Kommentar:Guten Morgen liebe Uschi,
in einem langen Leben, muss man viele Wege gehen, Abenteuer bestehen. Diese Erfahrungen machen uns zu dem was wir geworden sind, machen im Inneren uns reich. Auf der Spur des Lebens, Wanderer auf Zeit, bis zum letzten Weg, den wir dann gehen...
Kommentar:Liebe Uschi,
ich denke in jedem Tag findet sich ein neues Detail am Wegesrand zu dem es einen zieht. Vielleicht ein Wink eines neunen Weges oder einer neuen Sichtweise.
Das hast du hier schön und zum Nachdenken formuliert. ;-)
dankeschön für den sehr tiefsinnigen Kommentar. Natürlich müssen wir die Wege mit all ihren Stolpersteinen beschreiten, die das Leben selbst für uns vorgesehen hat. Wie unendlich eintönig wäre es, wenn wir nicht individuell und mit Ecken und Kanten, die uns das Leben selbst zugefügt hat, versehen wären.
Liebe Grüße aus dem heute durchwachsenen Mostviertel wo es manchesmal schon ziemlich herbstlich zugeht...
Lieber Alf,
nur wer aufhört zu fragen und hinterfragen, hat wohl abgeschlossen. Mit wachem Geist solange es irgend geht, darauf kommt es wohl an. Dankeschön auch dir mit lieben Grüßen!
Lieber Jens,
durch jede Türe, durch die wir gegangen sind, an jeder Wegkreuzung gilt es Entscheidungen zu treffen, ein umkehren oder zurückgehen ist zumeist nicht möglich. Die Rolle die uns auf der großen Bühne des Lebens zugeteilt wurde, gilt es aus- und zu erfüllen.
Dankeschön auch dir mit lieben Grüßen!
Uschi
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