Farbige Häuser im Quartier,
schmale Straßen umzäunen die Gärten,
Kletterrosen der Wand entlang,
ein Zwetschgenbaum neben der Einfahrt,
da ein wenig Flieder,
dort ein Buchsbaum.
Die Passanten schreiten den Weg hinab, den Weg hinauf.
Die Heilpflanze in der Ecke hinter dem Gartentor leuchtet rot,
ist winzig und für niemanden erreichbar?
Manager, Ingenieure, Ärzte und Lehrer ziehen vorbei….
Alles hat seinen gewohnten Gang….
Doch da…
Zwei kleine Fingerkuppen zerren an einem der Stängel und husch ist die Frucht im Mund.
„Oh, so rot, so winzig, so süß!“
Die Fingerchen gleiten abermals zu der roten Verführung.
Sie schmecken wie zartfeiner Erdbeergelee mit Honig.
Der Gaumen kaum gesättigt vom sinnlichen Genuss, verzerrt alle roten Beeren.
„Komm endlich!“, mahnt die Stimme.,
Die starke Hand schiebt das Kleinkind von der Fregaria vesca weg.
Beschreibung des Autors zu "So rot, so winzig, so süß!"
Wer hat diesen Moment nicht erlebt, nicht wahr? Ein Moment, der sich doch lohnt festzuhalten, um sich wieder bewusst zu werden; viele schöne Erlebnisse im Leben, kann einem niemand nehmen! In diesem Sinn genießt euer Leben….
Alles Liebe und Gute….
Adamantia
Kommentar:Immer, wenn ich im Garten die süßen Früchte ernte, kehren die Erinnerungen an die Kindheit zurück, als die ersten Verführungen des Naschens mich trafen und die Empfindungen und Bilder in meinem Kopf bringen mir großen Dank für diese Erfahrungen.
Liebe Grüße von Jens
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