Der Zufall fällt ganz einfach zu!
Dabei fällt es gar nicht weiter auf,
daß ich nicht dachte
nichts gedacht zu haben,
dabei, davor, dahinter, dazwischen,
denn im ach so frischen
Wind der Zukunft, die gerade jetzt
beginnt, bin ich mit mir mehr
als absolut zufrieden, weil:
am Ende immer alles gut wird.
Ich gehe grundsätzlich voll
aus mir heraus, bevor ich dann
in mich hineinhöre, denn ich habe
keinerlei Skrupel, wenn ich etwas
einfach nicht verstehen will –
denn ich lebe auf einer
wunderschönen Erde, in einer
wundervollen Welt, der nichts
passieren kann, denn jeden Tag
geht die Sonne leuchtend auf!
Nur der Zufall überrascht mich
grundsätzlich, weshalb er ja auch
Zufall heißt und somit kann man alles
erklären, außer man ist einfach,
oder nicht so ganz einfach schwierig
und sagt: Es gibt gar keinen Zufall,
nur einen Anfall, einen Abfall,
einen Tonfall, Wasserfall, Unfall –
und dann sind wieder alle
ganz zufällig völlig unschuldig!
Auffallend beim Fall Zufall ist aber,
daß er, bei genauer Betrachtung,
gut in ein Konzept passt, das wir
aber nicht (an)erkennen dürfen,
da wir sonst in die Verlegenheit kämen
zu zweifeln, denn so mancher Zufall
ist einfach teuflisch genug, um
an der Zuverlässigkeit Gottes
eine Stelle zu entdecken, die uns
an der Zufälligkeit des Zufalls…Nein!
Kommentar:Die "heilige" Ein-fäll-tig-keit hast Du schön in verbale Scene gesetzt. Es gibt nix schöneres als den Herrn Spott und den Herrn Hohn. Manchmal kann ich mich auch nicht entscheiden welches Kunstwerk ich aus dem Waffenschrank holen soll, um in's verbale-schwarze Eineck zu treffen. Es ist aber auch verdammt schwierig, wenn man den treffen will der es verdient hat. Es stören die Konsequenzen! Wenn die nicht wären....! :-)
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]