Ich sehne mich nach Leichtigkeit, nach freiem Fall,
nach einem Leben ohne Grenzen, ohne Regeln, ohne Ballast überall.
Ich will mich öffnen, will einfach sein,
möchte loslassen, mich fühlen, ohne Zwang, ohne Schein.
Doch jedes Mal, wenn ich springe, mich wage, mich trau,
fängt er mich nicht, sondern reißt mich zu Boden, so kalt und so rau.
Er kennt meine Schwäche, mein Sehnen, mein Streben,
doch statt mich zu halten, lässt er mich beben.
Ich will frei sein, tanzen, den Himmel berühren,
will lieben, ohne Angst, ohne Schmerz in den Türen.
Doch mein Herz, es kennt ihn, es weiß, wie es endet,
wenn ich mich ihm öffne, wie er mich sendet.
Er spielt mit der Freiheit, die ich in mir trage,
dreht sie um, macht sie klein, an den dunkelsten Tagen.
Und ich frage mich oft, wie ich je wieder frei
in die Welt schauen kann, ohne Furcht, ohne Schrei.
Doch in mir, da wohnt einem Stärke, ganz leise, ganz zart,
sie flüstert mir zu: „Du bist mutig, du bist stark.“
Freiheit bedeutet, auch mich selbst zu sehen,
meine Grenzen zu achten, den eigenen Weg zu gehen.
Ich will mich nicht fesseln an Schmerz und an Leid,
denn tief in mir drinnen, da schlummert die Zeit,
wo ich fliegen kann, leicht, ohne Schmerz, ohne Pein,
wo ich frei bin und lebe, ganz ich, ganz allein.
Es war der Tod, der mir gewahr,
ich sprach mit ihm, ganz wunderbar.
Vollkommen ohne Scheu im Traum,
so losgelöst, von Zeit und Raum.
Er war es auch der heute Nacht,
mir Eisesblumen [ ... ]
Ich bin nur ein Universum entfernt,
Von einem erfüllten Leben.
Nur ein Universum entfernt.
Und die beste Version meiner Selbst
War ich bei meiner Geburt
Oder werde ich am Sterbebett sein.