Finster sind die Flure, die ich durchschreite;
das Tor zu ihnen geöffnet hast du mir, mein Herr.

Von Schatten der Blindheit bin ich stets umgeben;
keine Angst jagen sie mir mehr ein.

Unwissenheit lauert ständig mir auf;
gezähmt hab ich sie durch mein Vertrauen auf dich.

Nicht treten werde ich in die Fallen der Täuschung;
sicher ist dein Pfad, den beharrlich ich folge.

Einzig deine Hand halt ich nun noch fest;
so schwindet alles Dunkle und hell wird’s um uns.

Tränen der Rührung übers Gesichte mir fließen;
wie kann es sein, dass du mich so liebst?


© Anita Zöhrer


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