Die Fäden der Nornen

Spinnenfäden, taubenetzt,
ihr großes Netzwerk unverletzt.
Silbrig schimmern sie im Morgenlicht.
Ein Sonnenstrahl im Tropfen bricht
das Licht in tausende Facetten.
Das Tier darin ist nicht zu retten.

Es sind die Fäden der uralten Nornen,
die eine Lebensader daraus formen.
Als Schicksalsgöttinnen fürwahr,
stellt jeder Faden ein eigenes Leben dar,
welches sie knüpfen oder schneiden.
Sie entscheiden über Glück und Leiden.

Berührst du eines dieser zarten Gebilde,
betritt dein Geist fremde Gefilde.
Dein Schicksal legst du nun in ihre Hand.
Die Nornen entscheiden jetzt über dein Band.
Und bleibt ein Silberfaden auf deiner Haut zurück,
sagt man, bringt es dir fortan Glück.


© Verdichter


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Beschreibung des Autors zu "Die Fäden der Nornen"

Nach einer alten Sage der Germanen....

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Kommentare zu "Die Fäden der Nornen"

Re: Die Fäden der Nornen

Autor: possum   Datum: 09.11.2017 1:40 Uhr

Kommentar: Hallo liebe Verdichter, dies hast du ganz fein verfaßt, gefällt mir toll toll ... eilig DANKE, glG!

Re: Die Fäden der Nornen

Autor: Poembition   Datum: 15.11.2017 17:13 Uhr

Kommentar: Schönes Gedicht und sehr schöne Wortwahl!

Re: Die Fäden der Nornen

Autor: MoonShiner@   Datum: 15.11.2017 19:44 Uhr

Kommentar: Sehr schönes Alltagsgedicht. Passend zur Altweiber. Gruß MoonShiner@

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