Schüchtern sein ist eine Last,
durch die du das Leben verpasst.
Du willst es überwinden,
kannst aber keinen halt finden.
Du fällst zurück in deine Art
und leidest ganz privat.
Du findest nicht aus deiner Schüchternheit,
es gibt wohl keinen Ausweg weit und breit.
Doch du versuchst dein Leben zu leben
und dich nach vorn zu bewegen.
Und trotz der Schüchternheit,
hast du auf andre keinen Neid.
Kommentar:Wer schüchtern ist der leidet still und schweigt, wenn er was sagen will. Oftmals liegt es auch daran, dass man die Meinung der Anderen viel wichtiger nimmt als die eigene Persönlichkeit wobei krampfhaft versucht wird den ANDEREN zu gefallen. Irgendwann ist man dann nur ein Schatten seiner selbst und weis selbst nicht mehr wer man eigentlich ist. Ich denke jeder sollte so bleiben wie er ist dann finden sich auch Menschen die einen genauso mögen ohne dass man sich verstellen muss. Solche Menschen geben einem dann auch das, scheinbar verlorene aber nur etwas verbuddelte, Selbstwertgefühl zurück. ADas Gedicht ist übrigens klasse geschrieben.
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]