Am finst'ren Abgrund stehend
schaue staunend ich hinab.
In das ew'ge Nichtse blickend
von eises Kälte bald erfasst.
Plötzlich wie vom Blitzschlag angetrieben
strecken tausend Händ' sich mir entgegen.
Weinend, wimmernd, fluchend
flehen mich um Hilfe an.
Reiche ihnen meine Hände,
biete Beistand ihnen an,
wie ein jeder es tun würde.
Ziehe einen nach dem and'ren
aus seinem dunklen Verlies heraus.
Doch bald schon schwinden meine Kräfte,
bin dem Zusammenbruch bald nah.
Trotzdem reich' ich meine Hände
dem ein und and'ren dar.
Bald schon zerren diese Hände
mehr fordernd nun als flehend
ziehen mich hinab zu sich
in den Abgrund armer Seelen.
Nun bin ich selbst Gefangener
im düstren Kerker hier.
Richte meine Hände nun gen Himmel
hilfesuchend und voll Angst.
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]