Von kalten kargen Wänden starren
dämonisch lachend dunkle Schatten auf mich herab.
Mit eisig düst'ren Fingern
schwarz wie die Verderbtheit selbst
zeigen sie vor Zorne bebend
auf mich vor Angst sich windenden Wurm,
und klagen mich mit donnergrollender Stimme an.
Voll Hohn verspotten und beschimpfen
sie mich wie einen reudigen Hund.
Mit Bildern längst vergangener Tage
foltern sie mein Gewissen mit Höllenqualen.
Schuldig! schreit der Chor der Schatten,
heimlich tuschelnd meine Strafe festlegend.
Ohnmächtig wimmernd am Boden kauernd
erwarte ich mit zitternden Händen
das für mich erwählte Urteil.
Dabei war mein einziges Vergehen
ein loyaler Freund gewesen zu sein.
Aufopfernd und stets nur das Beste wollend
meine Liebsten mit dem Leben schützend.
Wenn meine einzige Sünde nun
mein treues gutes Herz ist,
welchen Sinn hat dann ein Leben
in einer solch verdrehten Welt?
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]