Menschenfänger

© Harald (Tom) Gressel

Menschenfänger

Er trägt kein Netz, er trägt ein Licht,
das Herzen findet, ohne Pflicht.
Wo er erscheint, wird Nähe wach,
aus fremdem Blick wird plötzlich „Ach“.

Er fängt die Menschen nicht für sich,
er lässt sie frei – und dennoch dicht.
Er schenkt Vertrauen, Raum und Zeit
und macht aus Fremdheit Verbundenheit.

Und wenn er geht, bleibt etwas hier:
ein warmes Leuchten – tief in dir.
Denn Menschenfänger halten nicht –
sie schenken Flügel und ein Licht.


© Harald (Tom) Gressel


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Kommentare zu "Menschenfänger"

Re: Menschenfänger

Autor: Steffi Illi   Datum: 01.10.2026 18:10 Uhr

Kommentar: Lieber Harald (Tom),

​erst dachte ich, die „Menschenfänger“ wären Narzissten. Dann dachte ich, es wären Engel.

​Ein Narzisst hinterlässt auch etwas, aber es ist nichts Gutes.

Ein Engel hinterlässt ebenfalls etwas, aber ich würde meinen, etwas, das nicht weltlich ist.

​Also muss es ein Mensch sein, der gibt und nichts erwartet und einen so tief berührt, dass er unvergessen bleibt.

Ein Mensch mit einem guten Herzen, einem offenen Ohr und Güte.

​Ja, es ist wirklich schön, so jemandem zu begegnen, und es ist, als ob dir jemand ein Licht in der Dunkelheit schenkt.

​Das ist meine Interpretation deines Gedichtes.

Es gefällt mir wirklich gut.

​Herzliche Grüße
Steffi

Re: Menschenfänger

Autor: Harald (Tom) Gressel   Datum: 01.10.2026 18:26 Uhr

Kommentar: Liebe Steffi,

lieben Dank für das Teilen, Deiner Gedanken und Deiner Schlussfolgerung für Dich. Genau dies ist der Menschenfänger für mich. Ein Wohlfühlmensch, ein Lieblingsmensch, ein Zuhörmensch, ein Tröster-Mensch, ein Versteher-Mensch, ein Nichtfesthaltemensch, ein Herz- und Seelenmensch...

...anderes kam mir bei meinen verwortetend Gedanken nicht in meinen Sinn...
Doch jeder betrachtet das Bild und die Zeilen mit seinen Sinnen und seiner Interpretation...

Danke für Dein Dasein.

Herzlich gegrüßt in Deinen Abend

Harald (Tom)

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