Im Traum trat sie aus stillem Licht,
als hätte die Nacht sie mir gebracht.
Ein Blick von ihr – mehr brauchte es nicht,
und selbst die Zeit hielt kurz den Atem an.
Ihr Lächeln war wie warmer Regen
auf einer Seele, die lange schwieg.
Ich wollte bleiben, ihr begegnen –
doch schon der Morgen nahm, was mir blieb.
Nun trägt die Erinnerung ihren Schein,
wie ein leiser Stern in dunkler Nacht.
Vielleicht war sie nur ein Traum –
doch selten hat ein Traum sich so wahr angefühlt.
Kommentar:Ein ganz wunderfeines Bild zu deinem nachdenklich machenden Text. Die Träume vermögen uns zu katalysieren was wir Tagsüber nur unzureichend verarbeiten. Angeblich träumt man immer, doch nur in den wenigsten Fällen vermag man sich zu erinnern woran. Manchesmal empfindet man das Auf- und Erwachen beinahe als Erlösung, wenn es ein schlimmer Traum war und denkt darüber, was einem das Unterbewusstsein wohl sagen wollte.
Kommentar:Es gibt Träume, die möchte man ganz schnell vergessen, lieber Harald, dann gibt es wiederum die Träume, bei denen man länger verweilen und die man auch in der Realität erleben möchte. Auf alle Fälle sind unsere nächtlichen Träume nur eine Verarbeitung der Tagesinformation, auch als Emotionsregulator bei mancherlei Situationen. Schicke lG in Deinen Freitagabend, Helga
Kommentar:...vielen Dank für Euer beider Gedanken und Euer Teilen zu meinen...und es gibt Träume, die wahr werden und Träume, die schöne Erinnerung bleiben und Träume von denen man ein Lebenslang gestützt und begleitet wird, die einem Wärme und Zuversicht und Hoffnung schenken und dann auch noch diese von denen ihr berichtet...
Kommentar:...ganz lieben Dank Steffi, Du hast nach meinem Empfinden, obwohl es nicht meine Absicht war, den Kern meines Gedichtes mit schönen Worten umgarnt...
Grüße aus dem Norden von einem Alemannen ins Schwabenland...
Harald (Tom)
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