Es gibt Stunden,
die kommen ohne Ruf.
Sie legen sich still
an den Rand des Herzens,
und die Welt wird weit.
Dann spricht die Seele
mit einer Sprache,
die keine Worte braucht.
Erinnerung und Sehnsucht
gehen schweigend nebeneinander,
wie zwei Wanderer
auf demselben Weg.
Aus solcher Stille
wachsen meine Zeilen.
Nicht weil ich Neues suche,
sondern weil ich finde,
was längst in mir lebte.
Jedes Gedicht
ist eine leise Spur
durch Licht und Schatten,
durch Verlust und Hoffnung,
bis das Herz erkennt,
dass beides zusammengehört.
Und wenn ein Mensch
in diesen Worten
seinem eigenen Schweigen begegnet,
dann hat die Wanderung
ihr Ziel erreicht.
Niemals werde ich dich hassen,
oder dir an die Gurgel fassen,
du,Neger,Edeljude oder Ultrachrist,
weil du mein ewiger Bruder bist;
Sie wollen,dass wir uns bekriegen,
und das wir für sie mordend [ ... ]
Die Poesie des Summ! Summ!
Summ der Bienen. Das Tralalala
als die Wahrheit der Welt. Der
Urschrei der Wolken als Weckruf
für den Kaffee. Die Sonne, die „Alle
meine Entchen“ singt. Und [ ... ]