Wenn ich eintauche
in diese Dunkelheit
ist es,
als würde ich hinabtauchen
in ein tiefes Meer.
Die Dunkelheit
wird mehr und mehr,
sie hüllt mich ein,
um mich herum
nur tiefere und tiefere Abstufungen
von grau
bis hinein ins Schwarz.
Ich sinke und sinke
tiefer und tiefer hinab,
kein Lichtschein reicht mehr
in diese Tiefen,
es macht keinen Sinn mehr
sich zu bewegen,
es ist nicht mehr erkennbar
wohin.
Ich weiß nicht,
ob ich je den Boden erreicht habe,
es kam mir oft so vor.
An diesem Ort
nur noch Stillstand, Schwere, Dunkelheit.
Ich weiß nicht,
was jeweils geschah.
Irgendwoher kam ein Schimmer,
weckte Hoffnung
bewirkte den Auftrieb,
der nichts brauchte,
als eine Richtung
und eine winzige Bewegung.
Kommentar:Hallo Klaus,
danke dir! :) Ich freue mich!
Du bist noch am tauchen.
Hmmm...
Aus meiner Sicht hast du viel Erfahrung mit dem Tauchen, bist sogar Tiefseetaucher, Hochseetaucher, Sturmtaucher, Nebeltaucher, Wellentaucher und noch vieles mehr.
Ob Land oder kein Land...
Jeder Taucher (und auch Walfisch) muss irgendwann wieder auftauchen,
sonst geht ihm die Luft aus. (selbst wenn er eine Tauchflasche dabei hat)
Wenn wir dann nicht ertrinken, ersticken wollen, müssen wir auftauchen…irgendwie…auch wenn wir manchmal nicht wissen - wie.
Ich freue mich von dir zu hören, wenn du zum Luft holen (kurz oder lang) an die Oberfläche kommst :)
Lg, Anita
Kommentar schreiben zu "Dunkelheit II"
Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Die raue Rinde des Baumes fühlte sich kühl an. Ihre Brüste pressten unter ihrem Sommerkleid gegen sie und sie spürte bei jeder Bewegung das Reiben. Sie spürte seinen Atem im Nacken. Er war [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Es war Sonntagvormittag und er lag allein auf seinem Bett. Müde und verwirrt. Die Erinnerung an die vergangene Nacht war noch allzu gegenwärtig. Einerseits machte sie ihm im Nachhinein noch Angst, [ ... ]
Die Stimme sei uns Instrument
und ihr Gebrauch stets mit Bedacht.
Nur der, der Traurigkeit wohl kennt,
nur der, der dennoch auch mal lacht,
vermag empfinden wie es ist,
wenn man [ ... ]