dein Gedicht hat eine wunderbare Mischung aus Zärtlichkeit, Humor und diesem leisen Schmerz, der in allen echten Beziehungen mitschwingt – selbst in denen zu unseren kleinen, freiheitsliebenden Vierbeinern. Ich musste beim Lesen lächeln, weil du dieses typische Katzengefühl so treffend einfängst: das Verschwinden, das Sorgenmachen, das Wiederauftauchen – und dann dieses Schnurren, das alles wieder gut macht.
Deine Bilder sind warm und lebendig, und die letzte Zeile bringt das Ganze so liebevoll auf den Punkt, dass man die Szene direkt vor sich sieht.
Ein wirklich schönes, leichtes und zugleich berührendes Gedicht.
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Geier singt ein Lied.
Der Löwe fliegt zur Post.
Der Bär kauft ein Klavier.
Und die Sonne scheint.
Und die Welt spielt. Und
jeder Traum findet Gold.