Ein jeder trägt im Leben stille Träume,
die großen wie die kleinen, sanft und rein;
sie schleichen leise sich in unsere Räume,
und wollen dort geborgen sein.

Gib ihnen Raum, schick sie auf die Wege,
denn Sehnsucht bleibt im Herzen unversehrt;
sie sucht sich frei der Welt verborgene Stege,
und wird durch Zeit und Schranken nicht verwehrt.

Und manchmal sind sie kaum zu fassen,
ein Hauch, der lautlos weht;
doch wer es wagt, sich einzulassen,
versteht, wohin ihr Flüstern geht.

Im Buch des Lebens steigen Träume sacht,
sie fliegen weit in unbegrenzte Zeit,
kein Dunkel hält sie auf in ruhiger Nacht,
denn Träume sind der Seele Ewigkeit.


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Träume"

Träume, durch Zeit und Schranken, flüstern, Ewigkeit

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Kommentare zu "Träume"

Re: Träume

Autor: Jens Lucka   Datum: 29.04.2026 15:43 Uhr

Kommentar: Das hast du sehr schön beschrieben liebe Helga. Träume hat man wohl immer, ob als Kino im Kopf oder Bauchgefühl.
Mich animieren sie, auch zum Schreiben.

Liebe Grüße von Jens

Re: Träume

Autor: Groti   Datum: 02.05.2026 20:02 Uhr

Kommentar: Stimmt, lieber Jens, manchmal können sie Impulsgeber für etwas Gereimtes sein. Danke für`s Lesen und lG in Deinen sommerlichen Abend, Helga

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