Eine Träne wollte man nicht sein,
nicht die Trauer zeigen ganz allein,
manchmal als Zeichen für Lachen,
wird man auch nur einmal machen,
ist vielleicht nur kurz mal zu sehen,
muß Wege über das Gesicht gehen,
möglicherweise durch einen Bart,
wo die Stoppeln der Nacht so hart,
oder zieht Streifen ungewollt dabei,
legt wahrscheinlich verdecktes frei,
oft soll man als Freudenträne rollen,
auch Schauspieler sie öfter wollen,
wirkt man als Träne wirklich echt,
als Grund für die Sache gerecht,
lange soll man nicht alleine bleiben,
mit dem Geheule etwas übertreiben,
bleibt in den Augen einfach hängen,
versucht ein Tuch sie zu verdrängen,
bekommt Hilfe durch weitere Tränen,
ist es dann als weinen zu erwähnen,
nie gerne gesehen zu keiner Zeit,
aber immer treu und einsatzbereit,
man hat als Träne ja nur eine Reise,
bewegt sich dabei langsam und leise,
Tränen gefallen den Meisten nicht,
deshalb ist keiner darauf erpicht..
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]