Wenn in stillen Stunden
unsre Seelen sich umranken,
Augen, tief im Innern, erkunden
leise die Gedanken.

Wandern still ins Herz hinein,
entzünden dort ein kleines Licht,
und du liest nun in den meinen,
auch wenn Worte du nicht sprichst.

Unsere Hände sich nun finden,
fühlen, was kein Wort erklärt,
und die Herzen, fest verbunden,
spüren, wie Verstehen nährt.

Wie ein Buch liegt aufgeschlagen,
Leben, das Erinnerung weckt,
nur die guten Taten tragen,
dunkle Tage sind verdeckt.


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Stilles Gedankenlesen"

Stunden, ohne Worte, Hände, Lebensbuch

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