Kommentar:Das erinnert mich an die Zeit als ich noch Kind war. Da gab es einen Spielzeugladen bei uns in der kleinen Stadt und Oma war mein Finanzminister, denn meine Eltern mussten ihr Geld zusammenhalten, weil mein Vater Alimente bezahlen musste, deswegen war für uns eine Mark soviel wie 10. Deswegen gab es nur was von Oma, wenn überhaupt. Aber ich hatte einen guten Draht zu ihr, weil ich hier half wo ich konnte nicht nur um bezahlt zu werden, nein, weil ich von Oma viel lernen konnte. Meine Eltern hatten dafür keine Zeit mir zu sagen, ob der oder jede Pilz giftig ist oder nicht, ob man diese oder jene Frucht essen kann die man so unterwegs auf so manchen Feldwegen entdeckte etc. Deswegen war ich meist mit Oma unterwegs im Wald oder auch in der Stadt egal. Hauptsache OMA :-)). Als ich wieder mal mit ihr in der Stadt war stand ich wie angewurzelt vor dem Spielwarenladen und wollte mir irgendwas gönnen. Nur was? War alles so teuer, weil ich wusste wie schwer man Geld verdienen muss, weil mein Vater noch am Wochenende als Reporter tätig war und Berichte für die Zeitung schrieb. So nahm ich ein kleinen Wicking, ein Auto in's Visier der nur 50Pfennig kostete und eben keine ganze Mark. Aber Oma hatte nur 2 Markstücke dabei und gab mir eines von. Sie dachte wohl, dass ich mich an ihre Abmachung halte, was ich auch zuvor versuchte einzuhalten. Doch die Verführung war im Laden selbst sehr verlockend. Da ich auf LKW und Traktoren stand, entschied ich mich die ganze große wertvolle Doppelarbeitsmark auf den Kopf zu hauen und mir einen LKW mit Auflieger zu genehmigen. Als ich wieder aus dem Laden rauskam, überfiel mich mein schlechtes Gewissen aber OMA freute sich, dass ich mir eine Freude machte. Aber ab dem Tag hatte sie dann nur noch das passende Geld dabei :-))
das ist eine schöne Erinnerung, die Du geteilt hast und was so ein "kleines Bisschen" alles an Gedanken und Erinnerungen hervor bringen kann. Freut mich.
Dir einen sonnigen Tag im Innen und Außen
Herzlichst Harald (Tom)
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In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]