April,April



Horst stahlte über beide Ohren,
sein erster Sohn ward heut geboren.
Ein Sprudelwasser aus den Reben,
das wollt er seinen Freunden geben.

Als er im Clubhaus dann auflief
und "ich hab einen Sohn!" ausrief.
Da wurde plötzlich alles still.
Man glaubt ihm nicht, April,April.

Ein Mann, der andre gerne neckt,
denkt man - er trinkt allein den Sekt.
Mein Vater starb vor Jahren schon.
Doch ich bin hier, sein erster Sohn.

Durchschreit' erneut die Jahrestür,
ein Jahr dazu, kann nichts dafür.
Ich fühl mich gut, weil ich es will,
schön ist das Sein, April, April.

von mir - an mich


© by hayodelight 2012


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