Danke, Dieter — Stimme vor dem Tor,
dein Ruf ging weit und klang im Chor.
Wo Druck entstand und Gefahr sich ballte,
warst du der Ruhepol, der Ordnung entfaltete.
Mit sicherem Blick hast du die Kette geführt,
laut nach vorn und zurück kommandiert.
Wenn Flanken scharf durch den Strafraum zogen,
bist du entschlossen den Bällen entgegengeflogen.
In Helmbrechts’ Kasten, auf kämpferischem Feld,
war dein Name ein Echo, das jeder erzählt.
Wo Hoffnung wankte und der Abstieg drohte,
hielt deine Präsenz die Mannschaft im Lote.
Im Grünwalder Stadion, im tosenden Rund,
im Rosenaustadion, traditionsreichem Grund,
zollten selbst Gegner Respekt deinem Stil —
deine aufrechte Haltung gab dem Fußball so viel.
Für Oberfrankens Mannschaft stets einsatzbereit,
ein Rückhalt aus Können und Zuverlässigkeit.
Wo Auswahl und Heimat zusammen besteh’n,
war dein Name nicht zu überseh’n.
Noch mit fünfundvierzig im Tor gestanden,
den Aufstieg gesichert, ein Fels in den Landen.
Wo andere längst nur Zuschauer sind,
bliebst du Vorbild für jedes junge Kind.
Wer heute mutig zwischen den Pfosten steht,
lernt, wie ein Torwart seinen Weg geht:
Laut, entschlossen, mit Herz im Spiel —
Dieter, dein Beispiel bedeutet uns sehr viel.
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]