Im tiefsten Schatten, wo die Nacht regiert,
ein Herz aus Eis, doch nun so tief berührt.
Ich seh`dich schlafen, rein und unberührt,
ein Licht, das meine dunkle Seele führt.
Verdammt bin ich zu ewig langer Pein,
doch anders als die Meinen, will ich nicht dein Ende sein.
Du bist der Tag, ich bin die Ewigkeit der Nacht,
ein unerreichbarer Traum, der mich Wahnsinnig macht.
Jede Nacht am Fenster, wo dein Atem weht,
ein einsamer Wächter, der dich still anbetet.
Ich könnte nehmen, was ich so begehr,
doch etwas hält mich ab, ich weiß nicht, was es wär.
Dein reines Antlitz, deine sanfte Pracht,
verbannt den Hunger in der dunkelsten Nacht.
Ein Kampf in mir, der mich zu Asche brennt,
ein Gefühl, das keine Sterbliche kennt.
Der Morgen graut, ein erster Lichtstrahl fällt,
ein Tränenstrom, der meine Welt zerschellt.
Ich spür das Ende, nah und unerbittlich schnell,
ein Abschiedskuss, bevor mein Körper zerfällt.
Die Wahl ist klar, die Liebe oder das Leben hier,
doch ohne dich, da ist kein Leben mehr für mir.
Oh, mein ungestillter Schmerz, ein stummer Schrei,
zwischen deinen Träumen schleich ich leis vorbei.
Ich spür die Zeit verrinnen, wie mein Herz zerbricht,
ein Vampirherz, das nur für dich noch spricht.
Staub zu Staub, ein letzter, stiller Blick,
für dich allein, ein ewiges Geschick.
Ein Hauch von nichts, wo einst ein Herz geschlagen,
für dich, mein Licht, in meinen letzten Tagen.
Ein Vampir verliebt sich in eine schöne Frau, doch er kann sie aus einem unerklärlichen Grund nicht beißen. Und da er so nicht weiterexistieren kann, wählt er den Freitod.
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]