Zwei große fremde Sterne steh‘n am Himmelszelt,
die ich bis heute früh, im grauen Morgen,
noch niemals sah, die über dieser allzu fremden Welt
erscheinen wie ein letztes stilles Zeichen –
und sie erneuern meine großen, schweren Sorgen,
die stets, solang ich denken kann, schon um mich…
schleichen?
Nein, schleichen ist wohl gar nicht richtig formuliert!
Jetzt wo ich sie sehen kann, denk ich an dich –
dein Zerrbild, Mensch, erscheint mir krass und ernst,
weil du aus deinen Fehlern niemals lernst,
du bist nur immer ordentlich und ach so neunmalklug,
daß mir ganz schlecht wird, wenn ich, himmelwärts,
Gefühle richte, die erkennen: Lug und Trug
regieren!
Und nichts was wirklich richtig ist passiert!
Ist es ein Fieber das mich bös‘ ergriffen hat und zeigt:
Es gibt hier kein Entkommen aus den Wirren
der Geschichte, wo jede Einsicht schüchtern schweigt,
wo die modernsten Kriege walten und wo Waffen klirren,
die man verkauft, nur aus „den besten Gründen“,
damit auch Affen, Idioten und sogar Sadisten
finden
was nur als Krankheit hier so wirklich schlimm grassiert!
Kommentar:Ja, das ist wieder mein alter Alf,
traditioneller Text (nicht gesungen) und Bild mit einem Glocker-Endzeit-Touch.
Ich bewundere dich ja, dass du den Mut hast zu experimentieren, aber meine Meinung ... Ok, vielleicht sollte ich mich auch mal überarbeiten :-)
Liebe Grüße Wolfgang
Kommentar:Beeindruckender Text, lieber Alf,
der einen nachdenklich macht. Auch ich habe manchmal das Empfinden, dass der (einige) Mensch hauptsächlich aus Fehlern gemacht!
Z.Z tobt die Welt sich aus, man fühlt sich gelegentlich wie in einem Irrenhaus!!
Kommentar:Echte Dramatik gibt es nur im
echten. Leben. Und da entscheidet
sich was ein Leben besitzt. Und was ein Mensch kann. Und ich bin da ohne jeden Besitz. Wenn ich allein bin sterbe ich vor Einsamkeit. Sicher ich baue Texte. Und gebe Kommentare ab. Und lese. Und denke über das Leben nach. So vergeht auch die Zeit. Und lernst Dich zu wehren. Gegen Dummheiten wo sie auch auftreten. Der innere Widerstand schützt dann vor Allem. Die Welt hat keine Chance gegen Dich. Du wehrst jeden Hass ab. Jede Falschheit. Jede Heuchelei. Jede Hinterhältigkeit.
Und das Überleben ist sicher. Und dann kommt die Liebe.
Und nichts bleibt von Dir. Die Sprache ist weg. Das Denken.
Die Phantasie. Und Du stehst der Liebe gegenüber. Und bist machtlos. Du würdest gerne ihre Hand halten. Sie küssen. Und umarmen. Aber Du stehst wie gelähmt da. Und nichts befreiendes passiert. Kein Wort das hilft. Nichts. Dazu ist die Atmoshäre um Dich her auch übel. Und Du stehst wieder einmal als Verlerer da. Und bist am Ende. Und denkst Dir: Warum jetzt keinen Cognac. Oder eine andere Droge. Etwas das Dich weg beamt. Das ist der Wahnsinn. Du bist an einem Platz, wo Du nichts erwartest. Und plötzlich steht die Frau deines Lebens vor Dir. Es gibt keine Wunder. Und es gibt nur gute und schlechte Träume. Und ein guter Traum stirbt gerade vor meinen Augen. Und ich sterbe mit diesem Traum. Das Leben ist brutal. Da das alles meine Schuld ist. Verrückt aber wahr.
Dein Gedicht ist wahr. Der Mensch ist eben wie er ist. Und der Mensch ist des Menschen Wolf. So gesehen ist das Leben ein Wunder. Und die Tatsache das es den Mensch noch gibt! MfG Klaus
Kommentar:Ja...aber ich weiß nicht...
ich wusste noch nie Defintives -
man hat immer Argumente gegen mich gefunden, bis heute,
genau wie vor 1000 Jahren.
Dabei waren es nicht immer die Hellsten die gegen mich waren,
aber sie konnten sich stets auf einen herrschenden Mainstream stützen
ich leider nie - nicht
Kommentar:Lieber Alf,
ich würde deine Gedichte gern verstehen, Bruchstück lese ich heraus, aber die ganze Tragweite will sich mir nicht erschließen, obwohl ich es immer wieder versuche.
Vielleicht bewegen wir uns in unterschiedlichen Welten.
Ich schicke dir in deine ein lieben Gruß und wünsche dir ein friedliches Wochenende
Sigrid
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.