Ich liege in der Sonne. Höre das
Meer. Sehe den Strand. Und bin der
Himmel. Und der Tag. Und die Zeit.
Und die Welt. Und lebe den Traum.
Singe ein Lied. Tanze in den Tag.
Spiele mit jedem Blick. Und die
Wahrheit lächelt. Und nennt mich
König!
Ich gehe durch den Park. Sehe den
Fluss. Und den See. Und die Brücke.
Und bin der Zirkus. Und bin der Clown.
Und die Kunst. Und das Leben. Und
bin der Zauber. Fliege mit Sternen.
Rede mit Engeln. Und die Freiheit
lächelt. Und nennt mich König!
Ich sitze im Cafe. Und höre Musik.
Und den Lärm. Und sehe Freude.
Und sehe Küsse. Und die Liebe. Und
trinke Tee. Und lese Notizen. Und
mache Pläne. Denke mir Erfolg.
Denke mir Ziele. Denke mir Glück.
Und die Klugheit lächelt. Und nennt
mich König.
Ich liege im Bett. Sehe das Zimmer.
Die Uhr. Das Bild. Den Tisch. Und
glaube an Feen. An Engel. An Gott.
Und lasse die Phantasie leben.
Mit Palästen. Mit Freunden. Mit
Reisen. Mit Wahrheit. Mit Freiheit.
Mit Klugheit. Und male ein Herz.
Und bin der König!
Jetzt finde ich keinen Anfang.
Komisch. Ich war heute um zwei
Uhr wach. Und habe so rum gespielt.
Mit Ideen. Und Worten. Und jedem
Blick. Und mich über gestern geärgert.
Den Sonntag, der nur tralalala war.
Ohne jeden Einfall. Und habe so über
Alles und Nichts rum gedacht. Und so
war es auch. Es war Alles und Nichts
da. Im Zimmer. In der Birne Und beim
Blick aus dem Fenster. So viel Alles
und Nichts überall gab es noch nie.
Und da hatte ich die Idee. Habe ein
paar Vitamine geschluckt. Und
Wasser getrunken. Und zehn Mal
tief geatmet. Und das Alles und
Nichts war erträglich. Und hatte
sogar etwas Musik. In der Stille.
In Blick. In jedem Gedanken. Und
der Punkt war erreicht. Und mitten
in dem am Alles und Nichts habe
ich es gewagt. Und habe ein paar
Lieder gehört. Und das Alles und
Nichts wurde klein. Und ruhig.
Und farbig. Und ich war der Sieger.
Und da dachte ich mir gehe auf alles.
Und habe das Gedicht gebaut. In
einem Zug. Ohne Korrektur. Und
jetzt bin ich wach. Und lese es Wort
für Wort. Und hoffe Auf alles und
Mehr, das es wahr ist. Und lesenswert.
Und einen Sinn ergibt. Bis dann!
Kommentar:....da ist es dir besser ergangen als mir... Bei mir war es auch da, das Alles und Nichts..
Als ich nicht mehr weiter wusste, hab ich mich auf der Terrasse auf die Liege gelegt, den blauen Himmel angesehen und bin darüber eingeschlafen. Es war aber nach dem wach werden immer noch da...
...und heute morgen war's sogar noch gewachsen...
Wenn du das so gut kannst....darf ich meinem vielleicht vorschlagen, dass dich zu besuchen? LG, Marsolino
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.