Ist es Nacht,
Und der Vollmond erwacht,
Kriecht die Bestie aus ihrem Schacht,
Um zu entfachen eine blutige Schlacht!
Riechst du die Frau im dichten Nebel,
Drehst du ihr wie ein Maschinenhebel!,
Verzehrst ihr totes, rohes Fleisch,
Es verstummt schnell, ihr lautes Gekreisch!
Denn dein Fluch er zwingt dich zu töten,
Und die Gewässer mit Blut zu röten.,
Schießt dir ein Jäger auch oft in den Kopf,
Fällst du nicht, sonder trennst ihn vom Schopf!
Doch wenn die Sonne sich am Tag erhebt,
Merkt man nicht was tief in dir lebt,
Doch dein Herz auf die Nacht wieder strebt,
Selbst der Teufel nimmt dich nicht mir ins Gebet!
Und sieht jemand, dass deine Augen werden rot,
Ist er im nächstem Zug schon lange dann Tod,
Denn das Menschenfleisch ist dein täglich Brot,
Dich zu töten ist schwer, schießt man mit Schrot!
Und gibt es jemanden, der dich kennt,
Er mit wenig Angst deinen Namen nennt,
Denn du bist der Werwolf, von den er nicht rennt,
Weil er sich die Silberkugel brennt!
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]