Was will man noch mit den Berufen,
wie Design oder Architektur.
Nicht mal mehr das Handwerk ruft,
das unterliegt der Konjunktur.
Als Professor keine Chance,
von Ki bald abgelöst.
Das fast auch in jeder Branche,
auch der Arztberuf ist bald verpönt.
Schule um und lern das Töten,
das wird stets – IMMER - gebraucht.
Das bringt viel mehr an Kröten,
viel mehr als Deine Frau verbraucht.
Denn die Frauen brauchen Kohle,
je mehr desto besser ist’s.
Denn ohne eine Finanzkraftsohle,
gibt es zu Hause immer Zwist.
Fange mit der Fliege an,
wenn Du kein Blut kannst ertragen.
Und steigere Dich später dann,
bist Du größere Tiere kannst erschlagen.
Übe mit Hund oder Katze,
später dann mit Rind und Schwein.
Übe wie man ratzefatze,
einfach Dosenwurst damit macht ein!
Ist doch alles nicht so schwer,
Deine Frau wird Dich immer loben.
„Schatz, Du hast ein gutes Gespür!“
Sie braucht ständig neue Garderoben.
Dazu kommt all der Schmuck,
es muss ja funkeln und auch blinken.
Man ist der normalen Zeit entrückt,
muss in guter Gesellschaft „stinken“.
Ja, das muss ja alles finanziert,
und hier hilft das Töten ungemein.
Da hat man irgendwann studiert,
aber bringt nix mehr - bringt nix ein.
Studiere lieber Töten, je früher, desto besser.
Denn das Töten wird heute gebraucht.
Lerne Töten mit dem Teppichmesser,
oder wie man jemand zu Tode schlaucht.
Lern mit Gift umzugehen,
um Spuren zu verwischen.
Giftmord ist die Königsdisziplin,
dabei kann man Dich nicht erwischen.
Es macht auch keine Sauerei,
der Tod ist wie ein ruhiger Schlaf.
Somit auch gar kein groß' Geschrei,
weg damit…………..und das war’s!
Oder geh’ zum Militär,
dort wirst Du dazu abgerichtet.
Wirst ein wirklich „guter“ Kerl,
der mehr Menschen kann vernichten.
Nicht nur einer oder zwei,
nein, gleich eine ganze Menge.
Dafür kriegst Du von den Orden drei,
gehörst zum Elitekontingente.
Massenmord hat Zukunft,
niemals wieder arbeitslos.
Das ist Garant - ist auch 'ne Zunft,
Frauen finden das grandios!
Noch mehr Klunker, noch mehr Orden,
die Stube voll bis unters Dach.
Nun hat man Geld, kann all das horten,
sieht endlich was ein Morden macht.
Zu Hause wird man als Held gefeiert,
angestoßen wird auf Dich.
Der Beruf wird auch niemals scheitern,
Morden immer noch besticht!
Glücklich und zu Frieden,
kann man dann in Rente gehen.
Und hat dann 'nen goldnen Boden,
zwar durch Leichen - aber schön!
Kommentar:Hi Michael,
ja, du hast völlig recht. Und wenn ich auch kein Vollblutsatiriker bin, so gibt es noch einen zweiten Beruf, der zwar nicht so viel Kohle einbringt, aber bestimmt nicht von Arbeitslosigkeit bedroht ist. Totengräber. ;-)
Kommentar:Hallo Michael,
leider ist die beschriebene Denkweise immer öfter zu hören, sei es in den Medien, auf der Straße oder am Stammtisch!
Dabei hätte der Mensch die Möglichkeit über das "Fressen oder Gefressen werden - Prinzip" hinauszuwachsen, er müsste nur seinen Verstand benutzen und den Egoismus in die Ecke stellen!
Um bei Spruchweisheiten zu bleiben, was die Geldsucht etc. von Frauen anbelangt, ist es so "wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus!" :)
Auf bessere Zeiten und LG
Manfred
Kommentar:Hallo und ein Dank an die netten Kommentarspender!
Lieber Gunnar, klar, Du hast natürlich recht dass es noch andere hübsche Berufe gibt auch ohne dass man töten müßte. Aber das war nicht mein Anliegen. Ich wollte damit was anderes ausdrücken und ich hoffe es wird damit auch erkannt.
Hallo Perry, ja, Du hast es erfaßt, genau das wollte ich ausdrücken und das so übertrieben, dass es weh tun müßte. Ich kann diesen Mist auch nicht mehr ertragen. Zu den Frauen die leider hier Kritik einstecken müssen, ich persönlich habe keine kennengelernt die NICHT darauf geachtet hat. Ich habe sogar die Erfahrung machen müssen mit einem direkten Vergleich wie: "Ich muss mich zwischen einen BMW-Fahrer und einem Käferfahrer entscheiden!"Auuuuuutschhhhhh.......das tut weh, dass man eben zurückballert! Ähnliches habe ich leider zu oft erlebt. Es zählt niemals der gute Kerl, sondern das was er hat - leider! Das ist ihre Moral! Das gilt natürlich auch umgekehrt. Besser ist beide haben nüscht, so wie meine Eltern nach dem Krieg und mußte sein Heimatland verlassen und neuanfangen. Da hat man eine Perspektive. Ansonsten wird doch knallhart verglichen! Und wenn der soziale Abstand zu groß wird, wird die Liebe immer kleiner. Das ist ein Fakt! Darüber lassen sich eine Menge Gedichte schreiben!
Kommentar:Wäre doch der erste Stein je nie geworfen worden.
Alles, was sich der Mensch zum guten Tweck erschuf, wurde letztendlich zum töten missbraucht, wie aktuell die KI,
die uns im Altag vieles erleichtern soll. Sind wir Menschen zum Töten verdammt?
Wohl ja, wenn es bereits Berufe dafür gibt, bei deren Erfolgen es Orden regnet, die das Gewissen mildern mögen.
Das hast du hier gut getroffen Michael.
Wir Menschen werden uns schon hin-,,kriegen".
Kommentar:Hallo Michael, zu deinem Gedicht fiel mir gerade spontan diese wahre Situation aus meinem Berufsleben ein: Ich arbeitete ja im Labor. Und machte eine Weiterbildung zur Lehrassistentin. Mit viel Glück bekam ich dann einen Teilzeitjob für einen Tag in der MTA-Schule und zwar im praktischen Fach Pathologie. Dort hatte ich nebenbei Kontakt mit dem Forschungslabor. Und die wussten, dass ich gern einen Job am Klinikum bekommen hätte, denn ich wohnte dort in der Nähe. Eines Tages berichtete mir die MTA dort, dass eine Teilzeitstelle frei würde. Dort musste man allerdings Mäuse töten. Sie antwortete auf meine Antwort : Das kann ich nicht! - mit: Das lernt man schnell... Ich habe aber abgesagt, da ich grundsätzlich schon von meiner Ausbildung als junge MTA an, gegen Tierversuche bin.
Kommentar:Hallo Angelika,
ja, so könnte man auch sein Leben aufpeppen. Da liege ich doch gar nicht so falsch! Töten geht IMMMMMAAAAA und man bekommt sogar Kohle für! Unglaublich wie sich der Mensch auf alles einläßt. Er kennt bald keine Skrupel mehr! Das ist genau der Punkt den ich meine! Man würde sogar seine Großmutter umbringen, wenn es Geld für eben würde. Ich finde es echt anständig von Dir dass Du abgelehnt hast. Hier meinen allerherzlichsten Glückwunsch mit Blumenstraus dazu! Du zeigst Charakterstärke und das ist selten geworden. Schön, dass Du wieder hier im Forum mitmischst! :-))
Kommentar:Danke Michael, schon als Schülerin haben wir getötete Meerschweinchen seziert. Damals konnte man in den Lymphdrüsen Tuberkulose nachweisen. Ihnen wurde ja einfach das Blut der fraglichen Erkrankten gespritzt...Es gab am Klinikum Essen von Mäusen bis zu Affen alle möglichen Tiere für diese "Gelegenheiten"....Ich war da keine Freundin von. Auch bei den Bayerwerken in Wuppertal hätte ich damals eine Stelle in dem Labor für Tierversuche anfangen können - NEIN danke! Ich bin froh, dass es nun wesentlich weniger Tierversuche gibt, dank der Proteste, denn es gibt auch andere Möglichkeiten heutzutage.
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