Wenn eine Frau ich mir malen würd´,
aus meinen Träumen und Fantastereien,
und sie alles erhält, was ihrer gebührt,
so wär´ sie rein.
Sie liebte von Allen, die Kinder zumeist,
ihre Arme stets schützend bereit;
Stark im Herzen, denn dieses sie weist,
zu jeder Zeit.
Die Züge ihres Gesichts geben von Sanftheit kund.
Anmutig zart ist sie von Kopf bis Zeh.
Ein stetes Lächeln umspielte den Mund,
schöner denn je.
Ihr Haar fiel ebenso sacht von ihrem Haupt,
wie der Blick ihrer Augen auf einem ruht.
Duft welcher einem den Atem raubt;
verlockend und gut.
Gelänge es mir, eine solche Frau zu malen,
ich tauchte in das Bild, ergriff ihre Hand,
zöge sie mit und ließ sie vor mir erstrahlen,
gleich ´nem Brillant.
Aber solche Perfektion wäre gar zu groß,
ich ließe sie ziehen, aus freien Stück.
Doch gewiss ließ´ich sie nie wieder los,
käm´ sie zurück.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.