Beschreibung des Autors zu "Die Espe - Baum des Jahres 2026"
Als Lied: https://youtu.be/G0iNPFf0jzE
Wenn man in die Nähe einer Espe (Zitterpappel) kommt, dann kann man sie oft hören. Ein kleiner Windhauch genügt, schon rascheln die Blätter. Das hat seinen Grund, denn die rundlichen Blätter haben einen besonders langen und dünnen Stiel. Daher kommt auch der alte Spruch: "Du zitterst ja wie Espenlaub!". Vögel bauen gern ihre Nester in diesem Baum. Sie sind auch wichtige Pionierbäume, die schnell wachsen und viel Licht benötigen, weshalb sie oft an Waldrändern und auf Kahlschlägen zu finden sind. Das Holz der Espe ist aufgrund seiner Eigenschaften wie geringem Harzgehalt und guter Formbarkeit vielseitig verwendbar, beispielsweise im Saunabau oder zur Herstellung von Essstäbchen.
Kommentar:Hallo Jürgen, Super Gedicht und klasse gemalt! Pappel kenne ich gut. Sie wächst auch schnell. Wird gern als Stadtbaum genommen! In Wiesbaden ist sie oft in der Stadt anzutreffen in der Nähe des Stadtparks. Leider wird sie jedes Jahr dortbeschnitten was ich schade finde.
Ich setzt mich hin und denke mir,
bring wieder mal was zu Papier!
Ob kluge Zeilen oder dumm,
sag einfach was – sei nicht mehr stumm!
So viel geschieht in dieser Welt,
das nur den wenigsten [ ... ]
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Es war nicht besonders schwierig, diesen Raum zu sehen; ein geringer Ruck meinerseits und dann lag er vor mir: der andere Raum, die andere Welt. Sie war in weißes Licht getaucht. Darin gab es viele [ ... ]
Menschen zu berühren,
Menschen mit ihren Gefühlen zu entführen.
Zu sehen, was sie empfinden, ohne sie wirklich zu kennen,
meine Gabe, mich in diesem Spiegel zu trennen.
Das Wasser nagt am morschen Steg,
der Rost frisst stumm am Eisen.
Ein Möwenschrei verliert den Weg
im Grau vergangner Reisen.
Ein Kranarm beugt sich müd und schräg,
als wollte er schweigend [ ... ]