Der Sommer klingt behutsam aus.
Ist an der Zeit Lebwohl zu sagen.
September hält die Tür ihm auf,
kein Grund darüber groß zu klagen.
Denn reich die Ernte, die nun winkt
füllt Vorratskammern uns geschwind.
So ist der Jahreszeitenlauf,
die Landschaft lässt er bunt gestalten.
Die Drachen steigen hoch hinauf,
an farbig Schnüren festgehalten.
In sanftem Abendlicht erstrahlt
manch Blattwerk beinah wie gemalt.
Der Sommer macht sich langsam auf.
Hoch an der Zeit, Lebwohl zu sagen.
Verändert auch der Sterne Lauf
wo morgens Nebelschleier lagen.
Die Himbeeren noch schnell gepflückt,
ein Herbst, der uns grad schier beglückt.
So zärtlich klingt der Sommer aus.
Die Schwalben sammeln sich nun leise
und abends sitzt man noch vorm Haus,
erinnert sich manch schöner Weise.
Gedankenflügel in uns schweben,
wird es den nächsten Sommer geben?
das freut mich überaus und ich danke dir. War zum Wochenende in meinem neuen/alten Zuhause im Waldviertel im nördllichsten Niederösterreich. Da ist es frühmorgens schon sehr herbstlich und die Nebelschwaden halten sich über den Wiesen und Feldern recht lange.
Kommentar:Geiler Text! Die Natur! Wenn die eine Sprache hätte. Was würde die zu all dem Stress sagen. Zu all dem Blühen und Vergehen. Wären die Bäume gestresst. Und hätten das Gefühl überfordert zu sein. Würden sie Baumkreise bilden. Mit den Tomaten als Psychologen. Und dann über zu heise Tage reden. Und ein Hitzefrei fordern. Um dann im Meer zu baden.
Um als Treibholz zu enden. Auf einer einsamen Insel. Um dann wieder Wurzeln zu schlagen. Man stelle sich mal den Stress der Wiesen vor. Gestern noch ein Blütenmeer. Und heute verdorrt. Kein Leben mehr. Für keinen Mensch mehr interessant. Das muss der Wahnsinn sein was da an Gefühlen noch so rum torkelt. Gestern noch der Superstar in der Natur. Und heute der Bettler. Richtig gesehen geschieht nur Leid und Trauer um uns her. Nur ohne Sprache. Und das ist unser Glück. Denn anders würde uns die Natur tot quatschen. Und unsere Lyrik wäre ein Heer gegen nervende Stimmen.
Ein Heer der Worte das alles unter sich begräbt. Und jetzt kommt der gute Gauguin. Sein letztes Bild in der Südsee. Das war ein Bild vom Winter
in der Normandie. Komisch. Schönheit und Ferne. Du kannst am schönsten Platz leben. Aber das Heimweh zeigt wo Du hin gehörst. Ein schönes Gedicht! (Sehr schön!) MfG Klaus
Ich griff auch hier, getreu meinen Monatsgedichten, lediglich das Reimschema Kästners dabei auf um die Zeilen jedoch mit meinen Eindrücken aus der Natur zu verweben.
Und nunmehr lieber Klaus klinke ich mich wieder aus - alles gut gegangen heute doch strikte Schonung ist angesagt für die nächsten 5-6 Tage!
Feinen Abend mit lieben Grüßen!
Uschi
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Allein ist das Herz im Lebensgestöber.
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