Die Sirenen sind am heulen.
Über den Himmeln schweben Eulen
In der Nacht und auch bei Tag:
Erblicke sie und werde wach!
Denn du bist das gejagte Mäuschen.
Die Kätzchen sind zwar aus dem Häuschen,
Doch bist du nicht allein daheim,
Mit neuen Schläuchen frischen Weins.
Die Hunde bellen vor dem Haus:
„Heut' Nacht, da geht das Mäuschen aus.
Heut' Nacht, da kehrt es nicht zurück.
Heut' Nacht, da findet es ihr Glück!“
Eins, zwei, drei, vier und fünf, sechs, sieben.
Wo ist denn nur die Maus geblieben?
Ein Stückchen hier, ein Stückchen dort,
Die Reste trägt der Bussard fort.
Ein wahrlich köstliches Geschöpf -
Frisch präpariert und schon geköpft.
Fast wie auf dem Tablett serviert,
Nur leider jämmerlich krepiert.
Doch der Genuss heiligt die Mittel -
Schon bleibt vom Mäuschen nur ein Drittel -
Und plötzlich ist es ganz verschwunden -
So ward es nimmermehr gefunden.
Das stimmt. Wir alle sind gejagte.
Und keiner entkommt dem Jäger.
So ist nun mal das Leben.
Ohne Pardon und Rücksicht.
Ein interessantes Gedicht. Ich wünsche Dir einen herrlichen
Nachmittag. MfG Klaus
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.