Am See

Am See

Der Strahl der müden Sonne
verhüllt von einer Wolkenhand,
spärliches Blau -
gespiegelt dort im Wellengang.

Von hier steigt Nebel auf
und zieht gegen das Ufer,
eine Eule schreit,
des Waldes stolzer Rufer.

Der hohe Tann stemmt
sich dem See entgegen,
legt sich als Schatten auf
das Wasser ganz verwegen.


© Herbert Kaiser


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Kommentare zu "Am See"

Re: Am See

Autor: Alf Glocker   Datum: 09.09.2020 7:06 Uhr

Kommentar: klassisch schön!

LG Alf

Re: Am See

Autor: Bluepen   Datum: 09.09.2020 9:24 Uhr

Kommentar: Lieber Herbert,

den See inmitten der Berge kann ich mir gut vorstellen!

LG - Bluepen

Re: Am See

Autor: Ezra Ypsilon   Datum: 09.09.2020 21:51 Uhr

Kommentar: Tja, weißt du, es ist schon ein schönes Gedicht, deshalb mein Gefallen. Aber es enthält so viele Wörter aus der Morgenimpression von Verdichter, dass es schon recht auffällig ist. Vielleicht hättest du mit dem Nachmachen noch etwas warten sollen, dann wär es nicht mehr aufgefallen...

Grüße, E.Y.

Re: Am See

Autor: Herbert Kaiser   Datum: 09.09.2020 22:07 Uhr

Kommentar: Da muss ich aber lachen: erstens schlummert das Gedicht seit Anfang Sommer in meinem Fundus und ich habe es erst jetzt hier eingestellt. Es war eine Einnerung an einen Ausflug zum Grundlsee.
Zweitens verehre ich die Frau Verdichter seit ich auf dieser Plattform schreibe und kann nur sagen, dass ich in lyrisch-poetischer Schreibweise ihr nicht einmal nahe komme! Der Vergleich ehrt mich zutiefst. Aber bei aller Liebe, niemand hat Wörter oder poetische Wendungen gepachtet und manchmal werden halt ähnliche Bilder der Sprache bemüht.
HERBERT

Re: Am See

Autor: Verdichter   Datum: 09.09.2020 22:55 Uhr

Kommentar: Lieber Herbert und auch lieber Ezra,
ich bin durch eine Privatnachricht auf euren Disput aufmerksam gemacht worden und muss sagen, ich bin zutiefst erschrocken, worüber er entstanden ist!
Ezra, du bist schon seit langem ein treuer Fan, aber solche Einwände sind auf keinen Fall in meinem Interesse! Wenn ich irgendwelche Nachahmungs-Probleme hätte, könnte und würde ich sie selbst klären! Danke, aber nein!
Abgesehen davon ist es doch so, wie Herbert schreibt: die selben Wörter für die selben Dinge zu verwenden, ist nur natürlich. Und selbst wenn ich ihn inspiriert hätte, würde es mich höchstens freuen. Aber Herbert kann auch ohne mich so stimmungsvolle Gedichte wie dieses oben schreiben.
Ezra, ich verstehe deinen Einwand gar nicht. Und nochmal: ich heiße ihn nicht gut, sondern fühle mich davon vielmehr kompromittiert.
Meine Bitte an BEIDE: Waffen niederlegen! Es gibt überhaupt keinen Grund für ein Scharmützel!

Gruß, Verdichter

Re: Am See

Autor: possum   Datum: 10.09.2020 5:20 Uhr

Kommentar: Wundervolles Bild legt sich mir in die Gedanken lieber Herbert,
sei lieb gegrüßt!

Re: Am See

Autor: Ezra Ypsilon   Datum: 10.09.2020 18:40 Uhr

Kommentar: Da hat mir die Verdichter aber noch einmal mächtig den Kopf gewaschen...und im Nachhinein weiß ich auch nicht, was mich da geritten hat. Ich hätte einfach meinen Mund halten sollen.
Da muss ich mich wohl entschuldigen: bei Herbert für meinen unangemessenen Spruch und bei Verdichter, die ich nicht in Verlegenheit bringen wollte.
Bitte tragt es mir nicht nach, war eine einmalige Entgleisung. Ihr habt beide recht und ich steh da wie ein Nerd...das habe ich jetzt davon...

Ezra Y.

Re: Am See

Autor: Herbert Kaiser   Datum: 10.09.2020 18:47 Uhr

Kommentar: Werter Ezra,
mach Dir bitte keinen Kopf deswegen, für mich ist das wirklich kein Problem und ich bin Dir in keiner Weise böse. Genieße ganz einfach unsere kleinen Gedichte oder zeigt Dich uns von Deiner poetischen Seite.
Liebe Grüße und einen schönen Abend
HERBERT

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