Gross und Orange fliegt der Mond
über dem Taunusgebirge.
Warum sehen wir nur eine Seite?

Warum höre ich einen Studienkollegen
aus der SEW-Biologiegruppe an der FU-Berlin
nach 40 Jahren noch
beim vortragen von Stasi-KGB-Texten?

Einmal Schlapphut, immer Schlapphut?

Das alte Mesopotanien erwuchs vor 12 tausend Jahren
im fruchtbaren Schwemmland
mit der Klugheit von Nomaden.
Sie bauten Hirse an, Datteln und Knoblauch,
zähmten Schafe und Ziegen.
Bauten Dörfer.
Vielleicht später übernahmen Könige und Priester die Macht.
Handwerker benötigten ein Rad und erfanden die Töpferscheibe.
Könige benötigten Zahlen und eine Schrift und sie wurden gefunden.
Für Jahrtausende wuchsen und verblühten Städte, Türme, Paläste.
Soldaten, Agenten, Spitzel und Denunzianten gab es ,
furchtbare Strafen für Widerstand und verlorene Kriege.
Aus den Zentren der damaligen Welt wurden heutige Weiler, hügelige.


© hartmut


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Kommentare zu "die unsichtbare Seite des Mondes"

Re: die unsichtbare Seite des Mondes

Autor: humbalum   Datum: 23.01.2019 11:27 Uhr

Kommentar: Ein klasse Gedicht! Oder: Es gefällt mir einfach wie Du über die Dinge schreibst! Und das Leben so siehst! Auf "Pravda Tv" Gibt es einen interessanten originellen Artikel über den Mond! Mit Videos! Alles gute! Klaus

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