Nebel streicht durch Waldgefilde,
macht aus Bäumen Traumgebilde,
wie aus einem Märchenland.
Zwischen Bäumen springen Feen,
für das Auge kaum zu sehen,
halten sie sich tanzend bei der Hand.
Aus des Lichts diffusen Weiten,
spürst du sie vorübergleiten,
hörst ganz leis du den Gesang.
Wohlig fährt`s dir durch die Glieder,
durch die Klänge ihrer Lieder,
ist ein schaurig schönes Bild.
Der Wald erzählt die Weltgeschichten,
viel schöner als die Menschen dichten,
dass man das pure Leben fühlt.
Gehst zurück den Weg nach Hause,
sitzt dann dort in deiner Klause
und kannst Lebensfreude spüren.
Wieder, wenn die Nebel wehen,
sehnst du dich dort nach den Feen,
wird dein Gang dich dorthin führen.
Kommentar:Hallo Jürgen,
Kann mich Mandalena nur anschließen: Wunderschön!!! Mit einfachen Worten so viel Gefühl auszudrücken - à la boneur! Klitzekleine Sache stört mich (sorry): Vers 6 ist gegenüber seinem Reimvers 3 zu lang: entweder sollte das "tanzend" weg oder zunmindest das "sie", dann holpert's nicht mehr, es sei denn du hattest diesen Stolperer intendiert.
Gruß vom Pedda/gog
Kommentar:Hallo Pedda, Danke erstmal für das Lob.
Diese eine Stelle hat mir auch etwas Probleme bereitet, aber nach einigem hin und her, hab ich es dann doch gelassen. Man muss das mit der Methrik ja nicht Übertreiben...griiins.
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