Der Mond er scheint
durch finster schwere Wolken
und findet ab und zu
für Licht ein freies Feld

Die Nacht liegt dunstig
schwanger schwer und ruhig,
ich glaube kaum
dass sie sich noch erhellt

Vor mir ein Baum
er hat schon keine Blätter,
der raue Herbst
er nahm sie roh ihm ab

Doch bald schon
ändert sich das Wetter
und neues Leben sprießt
aus junger Saat

Die Welt wird fröhlich werden
und die Sonne lachen,
und auch der Mond
wird wieder seine Runde machen

Doch nicht allein wird wandern er
dann in die Ferne,
dann werden um ihn sein
Millionen helle Sterne

1956


© Erschienen in POESIEVOLLES BoD Verlag 2009,


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