Noch einmal tanze ich wie früher,
will nichts von meinem Alter wissen.
Mit Zärtlichkeit und Korkenzieher
will ich versuchen und nicht büßen!
Ich blicke in den Schlund der Nacht
und sehe in ihr viele Blumen.
Die Sehnsucht hat sie mitgebracht –
Bedenken müssen jetzt verstummen!
Blicke erreichen mich – Blicke zurück!
Felder und Seen sind in den Tagen –
die Erinnerung an so manchen Trick,
lässt mich das Unverzeihliche (?) wagen.
Ich spreche mich frei von jeder Schuld,
ist’s Liebe in ihrer Vielgestalt?
Jedenfalls bin ich voll Ungeduld
und überdies heftig in ihrer Gewalt.
Wie die Gärten, so duften wir heiß –
wir bieten uns romantische Parks.
Auf einmal weiß ich nicht, was ich weiß,
völlig egal sind Neutrinos und Quarks!
Dies ist Natur, hier, in der City,
dies ist das ungestillte Verlangen,
alles ist nur noch so very pretty –
und ich bin total darin gefangen!
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]