Noch einmal tanze ich wie früher,
will nichts von meinem Alter wissen.
Mit Zärtlichkeit und Korkenzieher
will ich versuchen und nicht büßen!
Ich blicke in den Schlund der Nacht
und sehe in ihr viele Blumen.
Die Sehnsucht hat sie mitgebracht –
Bedenken müssen jetzt verstummen!
Blicke erreichen mich – Blicke zurück!
Felder und Seen sind in den Tagen –
die Erinnerung an so manchen Trick,
lässt mich das Unverzeihliche (?) wagen.
Ich spreche mich frei von jeder Schuld,
ist’s Liebe in ihrer Vielgestalt?
Jedenfalls bin ich voll Ungeduld
und überdies heftig in ihrer Gewalt.
Wie die Gärten, so duften wir heiß –
wir bieten uns romantische Parks.
Auf einmal weiß ich nicht, was ich weiß,
völlig egal sind Neutrinos und Quarks!
Dies ist Natur, hier, in der City,
dies ist das ungestillte Verlangen,
alles ist nur noch so very pretty –
und ich bin total darin gefangen!
Wo lebt Gott? Das ist die Frage!
Kein Denken mehr mit Maske.
Kein Wort mehr ohne Licht. Kein
Blick mehr mit Lügen. Kein Weg
mehr ohne Herz. Nur Klarheit.
Und das Leben ohne Wunden.
Und [ ... ]
Die Kerzen leuchten warm und hell,
Ein letztes Mal in diesem Haus, so schnell.
Familie kommt von nah und fern,
Ein jeder Blick ein kleiner Stern.
Die Kinder lachen, spielen froh, [ ... ]